„Sr. Ida, gegenwärtig jüngste Schwester der Franziskanerinnen von Vöcklabruck….“

Fake news. 😀 Wenn man das ganze JETZT liest. Ganze zwei Tage hat es gestimmt!

Denn, ich bin NICHT mehr die jüngste Schwester der Gemeinschaft!

Das ist schon etwas sehr besonderes. Mit 23 sagen zu können, nein, ich bin nicht die jüngste…

Ich hüte mich normalerweise davor, Ordensleben in Zahlen zu messen, weil ich die Fragen „Wie viele seid ihr NOCH?“, oder „Habt ihr NOCH Nachwuchs?“ nervtötend finde.

Aber hierbei mach ich eine Ausnahme 😉

kirche bunt

Die Überschrift bezieht sich auf ein Interview der niederösterreichischen Kirchenzeitung.

Hier der Link dazu, falls du das Interview lesen möchtest 😉

Interview Kirche bunt

So, aber jetzt zum eigentlichen Thema.

Warum bin ich nicht mehr die jüngste Schwester?

Ganz einfach, weil letzten Samstag, dem 12. August 2017, Jenny (die du ja vielleicht schon von Fotos der letzten Blogbeiträge kennst), ihr Noviziat begonnen hat und eingekleidet wurde. Und einen neuen Namen bekommen hat.

Aber der Reihe nach!

Ich werde jetzt nicht hunderte Fotos posten, denn die sind eh schon alle auf der facebookseite unserer Gemeinschaft einsehbar. (Franziskanerinnen von Vöcklabruck Facebook)

Der ganze Tag war ein Festtag für die Gemeinschaft, denn am Vormittag wurde die Erstprofess von Sr. Elisabeth und viele Profess- Jubiläen gefeiert, vom 40 jährigem bis 70 jährigem Jubiläum.

 

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Einzug der Schwestern

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Sr. Elisabeth legt ihre erste Profess ab

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Sr. Elisabeth unterschreibt die Professformel

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Sr. Angelika überreicht Sr. Elisabeth den Habit und den schwarzen Schleier

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Ist das nicht eine glückliche Professschwester?

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Die Jubilarinnen sprechen die Professformel

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Die Professformel…

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Gänsehautmoment!

Mehr Fotos von dieser schönen Feier findest du unter diesen beiden Links:

Fotos Professfeier facebook , Professfeier, Website der Franziskanerinnen von Vöcklabruck

Nach der Professfeier fand ein Festessen im Festzelt im Garten statt, mit vielen Begegnungen!

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Das Festzelt

So.

Und dann.

Das letzte Selfie…

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Die Spannung steigt. Wie wird Jenny aussehen? Wie wird sie heissen?

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Vor der Feier. Aufregend!

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Jennys Taufpriester steht der Feier vor

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Jenny liest ihre Erklärung, ins Noviziat zu gehen…

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Und unterschreibt diese…

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Das Ordenskleid wird gesegnet

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Sr. Angelika überreicht Jenny das Ordenskleid

Alle warten. Was geht den Schwestern durch den Kopf?

Erinnerungen an die eigene Einkleidung kommen wieder…. die Spannung steigt, sie ist fast greifbar.

Wie wird sie aussehen, die neue Novizin? Wann kommt sie endlich?

Endlich. Der erste Blick auf die Novizin. Die alten Schwestern strahlen…

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Wie werde ich heissen?

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Sr. Maria Genoveva!

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pure Freude!

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Alle beten für die neue Novizin!

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Glück….

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das erste Selfie! Natürlich 😉

Nach der Feier und einem festlichen Abendessen kam ein weiters Highlight…

Dazu muss man wissen, dass Sr. Genoveva (jetzt hätt ich fast Jenny geschrieben, das kostet ein Vater unser 😀 ) leidenschaftliche Busfahrerin ist, diese Berufung jetzt aber für die Berufung zum Ordensleben zurückstellt.

Was aber nicht heisst, dass man am Tag der Einkleidung deswegen keine Spritztour machen kann!

Ich sag dir, die Blicke der Leute auf der Strasse waren köstlich!!!

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Sr. Genoveva und ihr Bus…

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…mit dem wir sogleich eine Runde drehen…

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…nach Puchheim, wo die Freunde von Sr. Genoveva eine kurze Andacht vorbereitet haben…

So. jetzt hab ich mit dir viele Fotos gezeigt, und ich hoffe, du hast ein bisschen einen Einblick in diese aussergewöhnlichen Ereignisse 🙂

Ich bitte dich um dein Gebet, für Sr. Elisabeth, für Sr. Genoveva, für uns alle junge Ordenschristen…

Und zum Abschluss gibt es noch das Foto von Sr. Genoveva und mir, dass zumindest auf facebook aussergewöhnlich beliebt ist 🙂

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die Youngsters!

Ja, ich bin nicht mehr die jüngste. Und weisst du was? Es ist wunderbar!

Liebe Sr. Genoveva, auch an dieser Stelle möchte ich dir noch mal von Herzen alles Gute und Gottes fetten Segen wünschen!

In diesem Sinne, pace e bene!
Sr. M. Ida

 

PS: Mein neues Hobby sind KlosterMeme…und das ist mein neuestes…

(für alle, die nicht Dialekt lesen können: „Möchtest du sagen, ich vergeude mein Leben? Komm her und trau dich, gegen meinen Freund hast du keine Chance!“)

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Ohne Worte….

 

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„Oida, warum sind da heut so viele Nonnen?!“…

…hörte ich heute am Bahnhof in Linz eine jungen Frau (Kategorie Punk oder so) zu ihrem Freund sagen.

Auffallend waren wir, die jungen Schwestern der Junioratswoche in Linz.

Und wenn die nach einem sehr intensiven Wochenende alle in die verschiedenen Richtungen fahren, dann kommt es durchaus zu einem „Schwesternauflauf“ am Bahnhof.

Und wir irritieren. Sind ein seltsames Bild. Gewohnt sicher nicht.

Aber immerhin wusste diese junge Frau richtig zuzuordnen, dass wir nämlich alle zu einem Kloster gehören.

Und irgendwie passt das zum Thema der Junioratswoche.

„Ordensleben heute“

Nur so eine Randnotiz: Junioratsschwestern sind solche, die ihre ersten Gelübde in einer Gemeinschaft bereits abgelegt haben, aber noch keine ewigen Gelübde haben. Gelübde= die feierlichen Versprechen, in einer Gemeinschaft ehelos, in Armut und Gehorsam Christus nachzufolgen.

So reisten wir 9 Juniorinnen und 4 Novizinnen am Freitag nach Linz zu den Marienschwestern, wo die Tagung stattfand.

4 Tage lang miteinander beten, Liturgie feiern, Gemeinschaft erleben, sich austauschen, und, ach ja, zum Thema „Ordensleben heute“ mit unserem Referenten P. Bernhard Eckerstorfer vom Stift Kremsmünster arbeiten.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht viel vom Inhalt der vergangenen Tage bringen. Das muss ich erst selber alles in meinem Herzen ordnen.

Das, was ich möchte, ist mit dir jetzt eher das zu teilen, was unsere Zeit ausgemacht hat.

Und da gibt es verschiedene Dinge:

Hoffnung

Das ist das Gefühl, mit dem ich heimgefahren bin und mit dem ich jetzt an unsere Zukunft denke.

Hoffnung, dass das Ordensleben weitergeht.

Für alle, die glauben, wir sterben aus. Ihr werdet euch wundern. Ja, wir werden weniger. Ja und? Wir wollen ein geistliches Leben leben, da kommt es doch auf jeden einzelnen an oder? Ist mein persönliches geistliches Leben mehr wert, wenn es 100 junge Schwestern gibt? No!

Und warum wir nicht aussterben werden? Weil es immer wieder Menschen gibt, die den intensiven Weg der Nachfolge in einer Gemeinschaft leben wollen. Die „mehr“ wollen. Wir leben in spannenden Zeiten.

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Gebet

Wir sind betende junge Schwestern.

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Der Tag hat mit dem Morgengebet begonnen, und nach dem Frühstück feierten wir die hl. Messe.

Ganz dabei. Ganz im Gebet. Miteinander.

Beten, singen, anbetend, füreinander beten.

Diese Atmosphäre kann ich dir leider nicht vermitteln. Aus einem einzelnen Grund: Weil Worte nicht ausreichen.

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Und das ist es, was in Wahrheit stärkt und verbindet.

Gott.

Humor

Ich hab mal gehört, es gibt Leute, die zahlen irgendwelche Kurse, um dort hin zu gehen und zu lachen.

Also wir brauchen das eindeutig nicht!

Wenn wir nicht gerade gebetet haben oder den Vorträgen zugehört haben, dann haben wir sicher gelacht. Das dokumentiere ich lieber mit Fotos. 🙂

Sie sind teilweise etwas unscharf, aber wie soll man so viel Bewegung auch scharf auf ein Bild bringen? 😉

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und Tischfussball spielen können wir auch 🙂

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Wir hatten unheimlich viel Spaß miteinander, und das tut so guuuuuuuuut!

Musik

Musik hat eine sehr zentrale Rolle gespielt.

Darf ich vorstellen, die Band (mal ohne Lachanfall) :

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Folgende Instrumente sind vertreten:

Fiedel (eigentlich Psalter), das komische dreieckige Ding, und wenn du dir denkst, das hab ich ja noch nie gesehen, tröste dich, wir auch nicht! 🙂 klingt aber voll gut!

Rumpel (eigentlich Gitarre) machte die Hauptarbeit

Schachtel (eigentlich Cajon) ist das Ding, wo ich draufsitz 😉 ein Percussioninstrument, dass sehr gut mit den afrikanischen Trommeln harmoniert

nicht vertreten auf dem Bild: die Mundharmonika. Auch wichtig 😉

Ja, wir haben schon Wirbel gemacht. Aber nicht nur bei den Messen, sondern auch Abends in gemütlicher Runde…

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Unterwegs…

Und wir waren unterwegs.

In der Mittagspause, mit dem Ziel: Eis 😉

Und wenn da gerade zufällig ein Mittelaltermarkt ist, dann ist das doppelt lustig.

Vor allem, weil die verkleideten Ritter uns gar so freundlich gegrüsst haben…

Unser Outfit war perfekt!

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Oder unsere Wallfahrt auf den Pöstlingsberg.

Wobei, um halb 2 losgehen (man geht schon eine Stunde und ein bisschen), brennheiss, schwarze Kleidung, sehr steil und Rosenkranz beten…muss ich mehr sagen? puhhhh

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Das Eis haben wir uns oben wohl verdient, vor allem, weil wir oben noch thematisch weiter gearbeitet haben!

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und zu guter Letzt:

Ordensleben heute

P. Bernhard hat mit uns sehr gut und intensiv gearbeitet und das Thema von verschiedenen Blickrichtungen aus betrachtet, vor allem aus der theologischen.

Wir haben die Entwicklung anhand des Stiftes betrachtet, haben von einer amerikanischen Studie gehört, die die Gründe erhoben hat, warum heute junge Menschen in einen Orden eintreten. Und diese sind: Tadaaaaaaa…. Gebet, geistliches Leben und Gemeinschaft. Und darin kann ich mich selber auch gut wiederfinden.

Wir haben die Sache aus der Sicht der Ordenstheologie betrachten, haben uns mit dem Scheitern im Leben des heiligen Benedikt befasst und haben sehr viel diskutiert.

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So, der Blog ist schon wieder viiiiiiiiel zu lang.

Schluss jetzt.

😉

Das, was ich alles erzählen könnte, würde das hier sowieso sprengen.

Ich bin einfach nur dankbar.

Vor allem, weil wir auch im Gebet miteinander verbunden sind und uns so stärken!

Und zum Schluss gibt es hier noch die Gruppenfotos 😉

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Und hiermit verabschiede ich mich!
Pace e bene!

Sr. M. Ida

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist alles so enttäuschend…

Ostern. Auferstehung. Dieser Jesus und seine Botschaft. Überhaupt die ganze Bibel. Das Leben aus dem Glauben. Das Beten für einander… und so weiter.

Enttäuschend.

Nein, nein.

Es ist nicht wie du glaubst.

Ich bin nicht vom Glauben abgefallen.

Ganz im Gegenteil.

Ich bin noch ganz in der Osterzeit zu Hause.

Aber ich bin enttäuscht.

Ent – täuscht.

So im Alltag, da täusch ich mich oft.

Ich täusch mich in anderen Menschen, ich täusch mich, dass ich glaube, alles allein zu können, ich täusch mich im Glauben… Wer nicht?

Und doch ist so manch „Enttäuschung“ was Gutes.

Schliesslich haben wir nach der erfahrenden Enttäuschung wieder einen realistischen Blick auf die Wirklichkeit.

Wir sind ent – täuscht.

Und wenn ich das mit Ostern verbinde, dann würde ich mir viel mehr enttäuschte Menschen wünschen.

Menschen, die die Täuschung in ihrem Leben erkennen.

Und die die Realität erkennen.

Jesus ist auferstanden. 🔝😇🙏🏻


Und nachdem bald Pfingsten ist, bete mit mir um viel Heiligen Geist und viele Enttäuschungen! 🕊🕊🕊🕊🕊

Ja die Osterzeit… brennende Osterkerzen, Halleluja – Antiphonen beim Stundengebet (diese werden zwischen den Psalmen beim Morgen- und Abendgebet gebetet) und viel herumgeblätter im Christuslob, unserem Stundenbuch. Die Botschaft geht mit, in dem Alltag.

Der Alltag ist ein gutes Stichwort!

Bei mir ist viel los zu Zeit!

Arbeit im Hort, im Haus Lea, lernen in der Schule, verschiedene Sitzungen, SpiriNight, Nachtpilgern in Salzburg, Weltgebetstag um geistliche Berufungen, Jugendvesper… Fad wird mir nicht! 😅

Ich denke, ich werde einen kleinen Fotoeinblick von der letzten Zeit hier posten, da musst du nicht so viel lesen!

Ah, die Bilder sind nicht ganz dem Datum nach chronologisch, aber egal 😉

Weltgebetstag für geistliche Berufungen in Attnang, mit dem Thema SEI MUTIG 💪🏻…

…das Percussion-Team ist ready 🎶🥁…

…und unsere gute Laune auch! 😂 …

…anderer Schauplatz: Nachtpilgern in Salzburg, veranstaltet von den verschiedenen franziskanischen Ordensgemeinschaften…

…gemeinsam unterwegs in der Stadt, dem Kreuz folgend 👣👣👣👣✝️…

…Blick auf die Stadt mit Licht…

…und im Dunkel vom Kapuzinerberg…

…unser erster Konventausflug zu zweit nach St. Florian am Florianitag…

…da steht, das ist ein schönes Fotomotiv…na gut, dann fotografieren wir halt 📸 …

…ich wollte „nur“ meine Flasche anfüllen 💦💦💦😆…

…weiter ging es nach Lorch, wo wir so halb zufällig ziemlich viele „freundliche Männer in braunen Kutten„ getroffen haben…

…und wir haben den Osterhasen gefunden 🐰…

…“VOLL DAS LEBEN“ war das Motto der letzten Jugendvesper, dazu die Give-aways, Steine mit der Erinnerung „Wähle das Leben!“…

…nur ein paar Jugendliche…(Und ich beim Fotografieren😅)…

…Blick aus der Bank…

…und weils so schön ist noch einmal!…

…und zum Abschluss ein Foto der aktuellen Ordensjugend, versammelt um meine Hängematte!

Das war eine kleine Fotoreise, und natürlich gibt es immer nur Fotos von den besonderen Dingen, vom Alltag gibt es nie viele Fotos.

Und in all der Aktivität, in all dem unterwegs-sein, in all der Action wirkt der Segen Gottes! Und manchmal enttäuscht er eben auch…

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte an dich:

Bete mit mir für meine Gemeinschaft, den Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Heute ist der Sterbetag unseres Gründers Sebastian Schwarz (+ 14. Mai 1870). Bete für uns Schwestern, dass wir den Gründungsauftrag unserer Gemeinschaft, „mit Christus an der Seite der Menschen“ gut leben können! 🙏🏻🙏🏻🙏🏻

Wir Franziskanerinnen von Vöcklabruck sind berufen,
das Mitleid Gottes sichtbar zu machen und zu helfen
„mit allem, wessen der andere bedarf und womit wir können“
(Sebastian Schwarz)

Und so verabschiede ich mich wieder, bedanke mich für dein Zeit-nehmen zum Lesen und wünsche dir Gottes reichen, enttäuschenden Segen!

Pace e bene!

Sr. M. Ida

Ps.: Mein besonderer Gruß geht an dieser Stelle noch an alle, die mich in letzter Zeit auf meinen Blog angesprochen haben! Freut mich immer wieder! 🔝👍🏼😂

„Sind Sie echt?!“

So, die Blogsaison ist wieder eröffnet! Der letzte Artikel ist ja schon einige Zeit her, und einige Leute haben mich schon gefragt, ob ich denn jetzt aufhöre mit bloggen.

Nein.

Natürlich nicht.

Aber mein Kalender war ziemlich voll in letzter Zeit, und da ist der Blog ein wenig zu kurz gekommen.

Viel hat sich getan bei mir in letzter Zeit, von der Führerscheinprüfung bis hin zum Haus-Lea-Fest, vom Abschluss des ersten Semesters meiner Ausbildung bis hin zum viel unterwegs sein zu diversen Veranstaltungen wie die SpiriNight im Pinzgau (Salzburg).

SpiriNight. Eine Veranstaltung der Katholischen Jugend für Firmlinge. Ein Abend mit ganz vielen verschiedenen Workshops, mit Gebet und Vorbereitung auf die Firmung.

Und, wie kann es anders sein, mit einem einzigartigen Workshop zum Thema „*I will follow him* Ordensleben heute“ 😂, gestaltet von Jenny, unsere Postulantin und mir.  Ähnlichkeiten mit Sister Act sind rein zufällig! 😆Ein Workshop dauerte so 30 Minuten, und sobald Jugendliche da waren, fingen wir an.

Und da kamen tatsächlich so ein paar Mädels in den Raum, und bevor wir anfangen konnten mit unserem Programm, zeigte eines der Mädchen auf, und meinte, sie müsse uns etwas sehr wichtiges fragen. Wir waren überrascht, weil normalerweise die Jugendlichen eher später fragen.

Und dann platzte sie auch schon mit der Frage heraus: „Sind Sie echt?!“

Ich war kurz sprachlos, dafür antwortete Jenny sofort mit: „Die ist noch vom Fasching übergeblieben!“ 😂🔝🤣

Na ja, jedenfalls haben wir das schon geklärt, dass ich echt bin.

Und doch macht mich diese Frage nachdenklich.

Ich bin ja nur froh, dass die Faschingszeit vorüber ist.

Es gibt wahrscheinlich nicht wenige, die glauben, dass wir jungen Schwestern nicht echt sind.


Echt sein.

Glauben leben.

Bekenntnis zeigen.

Themen, die Jugendliche und junge Erwachsene schon umtreiben.

Auch mich.

Vor kurzen hat mich ein junger Muslim aus Deutschland auf Facebook angeschrieben, ob er mir Fragen über unseren Glauben stellen darf. Er möchte so viel wissen, aber er findet keine jungen Christen, die wirklich über ihren Glauben Bescheid wissen.

Von meiner Erfahrung her sind junge Christen, die über ihren Glauben Bescheid wissen, die Bibel lesen, beten, und sogar in die Kirche gehen, Freaks.

Außenseiter. Komisch. Uncool.

Weil Glaube in den Sektor Privatsache geschoben wird und nicht salonfähig ist.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall!

Und deswegen machen Veranstaltungen wie die SpiriNight Hoffnung. Hoffnung auf eine neue Generation voller Glauben!

Wenn du sehen möchtest, dass es diese jungen Leute tatsächlich gibt, hier ist ein Link zu einem Video, der die Atmosphäre sehr gut eingefangen hat: Video SpiriNight


Ja, die Fastenzeit hat begonnen.

Nein, eigentlich sind wir mittendrin, in dieser Vorbereitungszeit auf Ostern…

Fastenzeit.

Jetzt ist die Zeit zum Abschminken.

Zeit, zum Ich zurückzukehren.

Zeit, zu Gott zurückzukehren.

Zeit, sich mit dem Kreuz schmücken zu lassen.

Zeit für etwas weniger.

Zeit für mehr Bewusstsein.

Zeit für…

Wofür nimmst du dir Zeit?

Und so komm ich jetzt langsam wieder zum Abschluss dieses Blogbeitrages.

Achja.

Eine Sache muss ich noch teilen!

Ich hab die Führerscheinprüfung hinter mir!

Quelle: Fahrschule Höglinger Vöcklabruck

Hah, das war ein Belastungstest für meinen Konvent! Ich hatte doch kurzzeitig große Ähnlichkeiten mit einem aufgeschreckten Hühnchen! 😂🐓

Und ich muss an dieser Stelle schon mal den Mut meiner Mitschwestern würdigen, die haben nämlich ziemlich viel vorbereitet, auf Risiko natürlich, weil ich hätt ja auch durchfallen können…

Sogar ein Lied haben sie gedichtet und mir vorgesungen!!!

Heute haben wir Grund zum Lachen, varia,

Ida kann jetzt viele Sachen, Varia.

Sie ist nun von Prüfung frei,

Stress und Ängste sind vorbei. Varia, varia,…

.

jetzt darf sie alleine lenken, Varia.

Braucht nicht an den Prüfer denken, Varia.

Langsam oder temporeich,

das ist nun dem Lehrer gleich. Varia, varia,…

.

Wir sind heut die Gratulanten, Varia.

Im Namen aller gut Bekannten, Varia.

Wünschen wir dir Glück ganz viel

und ein gutes Fahrgefühl! Varia, varia,…

Nach der Meldodie „Lustig ist das Zigeunerleben“ 😂


Am Nachmittag gab es dann eine denkwürdige Fahrt mit einem uralten Auto….

Ich hab irgendwie im Gefühl, dass wir über diese kurze Fahrt noch lachen werden, wenn wir alt sind. Warum möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen 😂🙈🚗


Jedenfalls ist bis jetzt unser Auto noch heil, ich habe gelernt, dass wenn im Auto die Heizung auf 29 Grad gestellt ist, es ziemlich heiß wird im Auto 😂 und ja, im Zweifelsfall: „Der Mensch denkt, und Gott lenkt!“

An dieser Stelle auch ein Danke an meinen Fahrlehrer! (Keine Ahnung, ob er das liest, aber egal 😂✌🏼)

Und jetzt verabschiede ich mich wirklich und verspreche, dass die nächste Pause nicht soooooo lange wird wie die letzte 😉

Eine gesegnete Fastenzeit wünscht

Sr. M. Ida

Jung, bunt, laut, zahlreich… gläubig und hungrig nach #MEHR2017 und holy fascination!

Eine grosse Halle, bunt durch zahlreiche Lichteffekte, 10 000 Menschen, die laut mitsingen.

22

 

Das ist nicht der Schauplatz eines Rockkonzertes.

Etwas ähnliches. Aber doch anders.

Denn die Menschen singen mit vollem Herzen für Gott.

Ja, du hast richtig gelesen.

Auch die Zahl stimmt.

10 000.

Und sie beten.

Alle.

Das war die MEHR 2017, die Gebetshaus Konferenz in Augsburg!

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Ich möchte dir nur sagen, bevor du weiterliest: Wenn du Gott kennst, wird nichts, was ich schreibe, dir jetzt seltsam vorkommen. Wenn du Gott noch nicht kennengelernt hast: Manche Dinge, die ich schreibe, kannst du wahrscheinlich nicht verstehen. Macht nichts. Wer weiß? Vielleicht wächst in dir ja die Sehnsucht, den Gott kennenzulernen, der dich unendlich liebt, dich geschaffen hat und der für dich ganz persönlich seinen eigenen Plan hat! Ich wünsche es dir!

Eine dichte Zeit liegt hinter mir.

Viel ist passiert. Vieles, was ich nicht gar nicht fassen kann.

Die MEHR ist eine Konferenz, in der durchgehend Lobpreis und Gebet erklingt, unterbrochen von Vorträgen von verschiedenen Personen wie Dr. Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg), P. Raniero Cantalamessa (Vatikan), Ben Fitzgerald (Godfest Ministrier), Walter Heidenreich (FCJG Lüdenscheid).

Eine Zeit für Gott.

Ganz ehrlich?

Ich werde in diesem Blogbeitrag nur einen Bruchteil der Stimmung beschreiben können.

Gebetsatmosphäre können keine Bilder oder Videos bezeugen.

Wenn alle beten, ist das Gebet zum greifen nah!

Holy fascination!

„Du hast die Fähigkeit, fasziniert zu sein!“ (Johannes Hartl)

„Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der eine Erfahrung mit Gott gemacht hat, und dann sagt: Ja, eh ganz okay…“ (Johannes Hartl)

Fasziniert von Gott.

Ich bin auch noch sehr fasziniert. So sehr, dass ich nicht einmal eine Struktur für diesen Blogbeitrag habe.

Mein Herz ist voll!

Voll von Gott.

In einer Pause auf dem Weg nach draussen sagte ein mir unbekanntes Mädchen hinter mir zur Begleiterin: „Es ist schön, sich wieder mal erlauben zu dürfen, einfach zu sein.“

Der Satz klang in mir nach, so sehr, dass ich ihn mir dann aufgeschrieben habe.

Warum müssen wir es uns erlauben, zu sein?

Als gläubige Menschen?

Zu viele Menschen, die nicht an Gott glauben? Die mit Gott nur die katholische Kirche verbinden und dabei vergessen, dass die katholische Kirche nicht die Religion ist? Zu viele, die einen belächeln, wenn man seinen Glauben bekennt? Psst, ich bin Christin, und ich gehe sogar in die Kirche und bete, aber das darf ja niemand wissen?

Es ist Zeit, aufzustehen vom Schlaf!

Die Botschaft wieder in die Welt bringen, und den Menschen von Jesus erzählen.

Denn du wirst geliebt. Du bist ein „unnötiges Luxusprodukt Gottes“, ein Wunsch, den er sich erfüllt hat!

10 000 Menschen bei der Konferenz, und unzählige am Livestream und Radio stehen dafür, dass der Glaube nicht tot ist!

Und eines muss ich noch sagen…die Leute waren normal!

Von der gefärbten Blondine mit unechten Wimpern bis zum Nerd, vom Hiphopper bis zum alternativen Kleidungsstil, von Ordenschristen bis zu Typen mit Harley Davidson T-Shirts, alles war vertreten! Christen erkennt man scheinbar doch nicht an der Kleidung…sondern daran, wie sie leben und wie sie reden!

„Über den Wolken scheint immer die Sonne. Wenn du die Sonne nicht sehen kannst, bist du einfach zu tief unten!

Und wenn alle Menschen sich die Augen ausstechen lassen würden und blind wären, gäbe es die Sonne immer noch, auch wenn sie sie nicht sehen.

Und wenn noch so viele Menschen Gott nicht sehen können, das ändert NICHTS an der Existenz Gottes!“ (nach Johannes Hartl)

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Wir müssen nichts tun für unsere Erlösung, Jesus hat uns erlöst.

„Es gibt keine andere Reaktion auf die Offenbarung Gottes als Gott anzubeten!“

„Dass so viele Leute hier für Jesus zusammenkommen, ist das kein Grund für Faszination?“

P. Raniero Cantalamessa OFMCap

Lobpreis.

Lieder, mit den Instrumenten der heutigen Zeit, zur Ehre Gottes.

Ein Video, damit du dir das vorstellen kannst:

Link zum Video

Neben dem Mehr-Auditorium (ebendiese Halle, wo der Lobpreis stattfand) gab es noch die Mehr-Plaza, mit dem Gebetshausshop, viele Stände von verschiedensten Organisationen, und den Ess-Bereich. Im anderen Teil der Messe Augsburg war die Kinderbetreuung, der Teenstrack, die Kinder-Mehr sowie ein Raum für Stille und Beichtmöglichkeit untergebracht.

In der Mehr-Plaza fanden viele Begegnungen statt, ich möchte jetzt einfach ein paar Fotos teilen. Ich war übrigens mit 3 Franziskanern und einer kleinen Gruppe unterwegs.

Am Anfang der Konferenz bekamen wir alle den Auftrag, ein Selfie zu machen. Brav ausgeführt 😉

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Br. Rufino und ich unterstützen mit einer Postkarte mit Ermutigung verfolgte Christen:

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Endlich, endlich unser Papst-Selfie 😉2

…und wir unterstützen den Papst auch…zumindest spontan mit einem Tatoo 😉

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Das letzte Selfie im Auditorium:

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Selfie vor der Halle mit der ganzen Gruppe inklusive interessanter Gesichtsausdrücke…

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Und weil ich das Foto irgendwie künstlerisch wertvoll finde, und es für unsere gefrorenen Zehen steht, P. Darius beim Eiskratzen 😉

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Vieles habe ich nicht auf Foto, vor allem nicht die interessanten Begegnungen.

Wie zum Beispiel mit einem jungen Priester, der auf mich zukam, mir die Hand gab, „Salzburg“ sagte, ich bestätigte mit „Salzburg“, und er war wieder weg. Ähm. Ja. Ich habe keine Ahnung, wer er war…vielleicht warst du dabei und weisst es? Er hatte eine Lorettoweste an, mit der Aufschrift „neues Feuer braucht das Land“ 😉

Ich komme jetzt zum Abschluss. Jetzt ist etwas anderes dran. Ruhe, Schlaf (hab ich erwähnt, dass der etwas zu kurz gekommen ist? Wir sind immer so 23 Uhr ins Quartier gefahren…und bis man dann wirklich mal im Bett liegt, das kann dauern 😉 ) und Vorbereitung auf die Arbeit und die Schule.

Der Alltag fängt wieder an!

Und so schliesse ich mit einem Zitat von Weihbischof Florian Wörter (Predigt):

„Wir gehen anders von dieser Mehr weg, als wir gekommen sind. 

Und wir lassen uns nicht runterziehen!

Der Alltag kann schön sein.

Doch mit Gott ist er wunderbar!!“

In diesem Sinne,

Pace e bene!

Sr. M. Ida

Ps: an alle, die mich auf der Mehr auf meinen Blog angesprochen haben und sogar gesucht haben, an dieser Stelle ein besonderer Gruß! 😉

„Da liegt ein Mensch in meinem Essen!“

…oder so ähnlich könnte sich der Ochs im Stall zu Bethlehem gedacht haben. 


So zitierte der Priester in der Predigt am Weihnachtstag eine Karikatur. 

Ja, da liegt ein Kind auf einem Bündel Stroh.
Es ist Weihnachten.

Doch ab wann ist Weihnachten? 

Ab „Stille Nacht“?

Ab dem Geschenke auspacken?

Soll ich dir was verraten?

Für mich war schon früher Weihnachten!


Weihnachten ist, wenn es läutet, und eine Mutter mit dem 12jährigen Sohn vor der Türe steht, und dieser uns Süßigkeiten und Getränke überreicht für die Kinder im Haus Lea. Diese hat er aus eigenem Antrieb von seinem Taschengeld gekauft. Einfach so. Die Familie kennen wir nicht einmal. Für eine andere soziale Einrichtungen hat er Kekse gebacken. Und ich frage mich, was eigentlich meine Ausrede ist. Freude machen geht doch so einfach.


Weihnachten ist, wenn eine Mitschwester, die ich zufällig am Gang im Mutterhaus treffe, mich fragt, ob ich ihr schnell helfen kann. Sie braucht wen, der ihr schnell den Klettverschluss beim Schuh aufmacht, sie kann sich nach einer Operation noch nicht gut bücken. Und ich ihr diesen Wunsch ganz einfach erfüllen kann. Für mich eine Handbewegung. Und der Lohn ist ein Lächeln, das von innen kommt.


Weihnachten ist, wenn eine Wohltäterin des Haus Lea für uns Schwestern und die Frauen ein ganzes Abendessen kocht und uns bringt. Für die gemeinsame Weihnachtsfeier und aus diesem gemeinsamen Essen tiefgehende Gespräche werden. 

Ich könnte noch lang so weiterschreiben. 

Weihnachten ist, wenn wir Menschen werden. Wie Gott.

Und nicht wie der Ochs das Wunder der Menschwerdung Gottes verpassen, weil wir nur das sehen, was wir nicht verstehen und uns nicht passt.

Weihnachten bei uns im Haus Lea war wunderschön. Ein Fest.

Wir feierten mit zwei Priestern aus nahegelegenen Pfarren, die sonst alleine gewesen wären.

Um 18 Uhr starteten wir mit einer Andacht, gingen mit Weihrauch durch alle Räume und segneten das Haus, danach beteten wir die Vesper im Gebetsraum, und lasen das Weihnachtsevangelium.


Wir wünschten uns gegenseitig ein frohes Fest, und den besinnlichen Teil schlossen wir mit dem Lied „Stille Nacht“ vor dem Christbaum und der Krippe ab.


Danach genossen wir das Festessen.

Christmette um 22 Uhr, danach noch gemütliches Beisammensein mit Punsch trinken, Kekse essen und Packerl öffnen 🙂

Dazu gibt es ein abendliches (oder morgendliches, je nach dem 😆) Selfie: 


Es klingt nicht sehr spektakulär, wenn ich das so schreibe.

Spektakulär ist ja auch nicht das Fest selber, sondern der Grund.

Das ein Kind in der Krippe liegt. 

Gott.

Und so wünsche ich dir noch gesegnete Weihnachten und einen guten „Rutsch“ ins neue Jahr!

Bis nächstes Jahr! 

Pace e bene!

Sr. M. Ida

Was ist das für 1 life? Oder eher: Was ist das für 1 Gott?!

Was ist das für 1 Weihnachten? Was ist das für 1 Kind? Was ist das für 1 Generation? Was ist das für 1 Jugendwort?!
Also, keine Panik, ich bin jetzt nicht völlig verrückt🙂 ich philosophiere nur zum österreichischen Jugendwort 2016 (Jugendwort2016 Link)… 

Die ruhige Adventszeit (die ihren Namen nicht mehr so recht verdient hat, denn unter ruhig verstehe ich was anderes) schreitet voran. 

Und bald ist Weihnachten.

Und ich werde wieder vor der Krippe stehen, und mir versuchen vorzustellen, wie es damals war, damals, als Maria in einem Stall das Kind zur Welt gebracht hat, ein Kind, dem großes bevorstand, denn es ist Gottes Sohn.


Und wieder werde ich mich fragen, was ist das für ein Gott? 
Ach ja, wir wissen doch eh, was das für ein Gott ist. Ein alter Mann halt, der auf der Wolke sitzt und lächeln hinunterschaut.
Hab ich doch fast vergessen. 
Oder ist Gott doch ganz anders?

Ich jedenfalls bin überzeugt davon, dass Gott ganz anders ist! 
Denn das Kind in der Krippe und der Mann auf der Wolke passen nicht recht zusammen.
Jeden Tag bin ich auf der Suche, auf der Suche nach Gott.
Im Gebet, in der Messe, in den verschiedensten Gesprächen, in der Schule, in der Arbeit, draußen, überall.


Und ich finde Gott. 
Wenn ich will.
Wenn ich mein Herz öffne. 
Und meine Augen.
Und ich glaube, jeder kann Gott finden. Augen und Herz öffnen ist aber Voraussetzung! 


Jetzt noch eine Christkindlmarkt-Impression:
Ein „Krebshilfe – Engerl startet auf uns (eine Freundin und ich) zu und fängt an, uns ihren Vortrag zu halten. Plötzlich stutzt sie, schaut um mich herum und fragt mich, ob ich eine echte Nonne bin. Es gibt doch nur alte oder?! Tja… Ich bin schon echt… Echter als dieses „Engerl“ jedenfalls schon! 😂 (ich hab dann übrigens einen Riesenapfel bei den Losen der Krebshilfe gewonnen… Immerhin 😁) 

Eine Begegnung der ganz anderen Art hatte ich noch an diesem Gaudete-Sonntag, die mich nachdenklich stimmt.

Ich wartete auf meine Freundin,  da sprach mich ein Obdachloser an. Er sagte mir gleich, dass er Alkoholiker sei, das sei ihm wichtig, dass ich das weiß. Und erzählte mir von seinem Glauben. Ein interessantes Gespräch folgte. Unter anderem betonte er, dass er ein „Obdachloser mit Stil“ sei, also rasieren,  duschen und saubere Wäsche ist ein Muss! 

Dann kamen zwei andere,  jüngere Männer und fragten ihn, ob er ihnen etwas geben könne. Er kramte in seiner Tasche, fischte  5 € in Münzen heraus und gab ihnen drei Euro. Die beiden zogen zufrieden wieder ab. 

Und er erklärte mir seine Glauben. 

Denn solange er noch mehr hat als andere, gibt es für ihn keinen Grund, ihnen nichts zu geben. 

Teilen. Helfen. Wie Gott. 

Er fragte mich, ob ich seinen Glauben richtig finde. Ich antwortete, dass ich vor seinem Glauben und vor seine Taten großen Respekt habe. Dem Mann liefen Tränen über die Wangen.

Und ich frage mich wieder, was ist das für ein Gott, der der Auslöser ist, dass Menschen so handeln?

Übrigens hat er mich um nichts gebeten. Er wollte kein Geld von mir. Er wollte nur ein ehrliches Gespräch führen. Not kann viele Gesichter haben…

Gott im anderen erkennen… 


 

So, genug philosophiert🙂
Was ist bei mir so los?
Vieles! Wie gesagt, ruhige Adventszeit 🙂
Montag, Dienstag, Mittwoch bin ich im Hort. Nikolausfeier, Adventkalender, Vorfreude… 

Donnerstag, Freitag, Samstag sitze ich in der Schule und lerne über diversity competenz, Familiensysteme usw.
Sonntag. Da ist auch immer irgend was. 
Also langweilig wird mir nicht!

Im Konvent wird geschmückt, immer wieder entdecke ich neues. 


Entdecken. Das ist denke ich das Wort, das mein Leben grade am besten beschreibt.

Ich entdecke meine Mitschwestern, meine Kolleginnen, die Kinder, meine Mitschüler…

Und Gott. Das Kind in der Krippe. 

Und so wünsche ich dir ein gutes Zugehen auf Weihnachten, ein offenes Herz und offene Augen, damit du ganz persönlich die Frage „Was ist das für 1 Gott“ beantworten kannst!


Pace e bene, 

Sr. M. Ida

Ps.: falls du einer derjenigen bist,  in der meinen Blog abonniert hat und sich ein wenig gewundert hat, warum da nichts da war, das war ein Versehen 😆 aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude…..

23 Jahre alt und im Kloster?!

Gemeinschaftsleben.

Das ist mehr als eine Wohngemeinschaft.

Mehr als „nur“ zusammen leben.

Mehr als nebeneinander leben.

Was ist das denn? Gemeinschaftsleben?

Kann das überhaupt gelingen?

Ein realistischer Blick in meine Gemeinschaft:

Altersmässig viele Urgroßmütter. Großmütter. Wenige Mütter.

Und wir. Drei U40.

Hm. Ich, eine U30.


In letzter Zeit treffe ich immer wieder auf Menschen, denen mein religiöses Leben ganz fern ist.

Die einen hören in meiner Gegenwart zu fluchen auf, die anderen haben sehr viel Respekt vor mir, wieder andere lassen mich eher spüren, dass ich nicht so ganz normal sen kann, wenn ich diesen Weg gehe.

Hm.

Ich frage mich immer wieder, wie das Bild vom Ordensleben in den Köpfen der anderen ist.

In den Köpfen anderer? Oder in meinem? Im Kopf meiner Mitschwester? Jünger, älter?

Egal. Es gibt so viel verschiedene Bilder vom Ordensleben oder Kloster wie es Menschen gibt meiner Erfahrung nach.

Welches Bild präge ich?


Ich denke, es ist sehr wichtig zu bedenken, dass ich nur ein Bild von meinem persönlichen Leben nach außen trage. Es gibt wenig junge Schwestern. Und jede lebt anders. Jede hat einen anderen Schwerpunkt, jede hat eine eigene Geschichte.


DAS Ordensleben gibt es nicht. Jede Ordensgemeinschaft ist anders. Jede junge Schwestern ist anders. Jede ältere Schwester ist anders. Und meine ganze Gemeinschaft ist nicht wie ich. Ich bin nicht meine ganze Gemeinschaft. Nur ein Teil davon.

Nun, für mich ist Medienarbeit wichtig, meine bunten Schals sind mir wichtig, und sehr viel persönlicher Kontakt, das ist für mich am wichtigsten.

Und doch möchte ich auch nicht auf einen gewissen grünen Schal reduziert werden. 🙂

Wenn ich Bilder von den Schwestern meiner Gemeinschaft betrachte, fällt mir immer wieder auf, dass wir überhaupt nicht gleich angezogen sind. Jede ist anders. Schwarz, grau, weiß, Schals in allen Farben, Schwestern, die mit oder ohne Ordenskleid unterwegs sind….


(Okay, keine Schals auf diesem Foto….war wohl ein heißer Tag 🙈😆)

„Die andere in ihrer Persönlichkeit, in dem was ihr wichtig ist, und vor allem in ihrem Alter achten. “

Der Schlüssel zum Gemeinschaftsleben?

Nein, der Schlüssel ist mehr.

Der Schlüssel dafür ist unser Glaube, der diese Achtung voreinander erst möglich werden lässt.

Ich bin überzeugt, ohne unseren Glauben wäre das nicht möglich.

„Mit Christus an der Seite der Menschen“ ist unser Charisma.

Mit Christus.


Ich möchte jetzt eine Erfahrung mit dir teilen, und es ist wichtig, dass du bedenkst, dass diese Erfahrung die meinige ist.

Mein Konvent besteht aus drei Schwestern, die beiden Schwestern im eher vorgerückten Alter und ich mit 23.


Wie kann denn das gelingen?

Weist du was? Sehr gut sogar!

Warum? Weil es hier gelingt, trotz Unterschiede, gemeinsam einen Weg zu gehen, und dass jeder den Freiraum auch hat, den er braucht.

Na ja, meine Mitschwestern freuen sich, wenn um 9 Uhr am Abend Besuch auftaucht, ich Popcorn mache und wir uns einem Film anschauen.

Dass das etwas spät wird, kann sich jeder ausrechnen.

Und am nächsten Tag, da sagen sie mir, dass sie hinter mir stehen, es toll finden, dass ich mit jungen Leuten in Kontakt bin und dass sie wünschen, dass das auch weiterhin so ist.


Ich muss schon sagen, dass das sehr berührend für mich war.

Das ist für mich Gemeinschaft. Das Gefühl, verstanden zu werden, respektiert zu werden in meiner Persönlichkeit und den Freiraum zu bekommen, 23 zu sein.

Und dann doch wieder ganz da zu sein in der Gemeinschaft, die vom Gebet und unserem Charisma geprägt ist.

Ich danke Gott dafür, dass mein Leben jetzt so ist wie es ist. Es war ein steiler Weg dahin, aber letztlich zahlt sich das Vertrauen in Gott nur aus.

Ordensleben ändert sich. Die Menschen ändern sich.

Die jungen Schwestern bringen ganz anderes mit.

Neues. Modernes. Und entdecken altes für sich.



Was ist dein Bild vom Ordensleben?

Hörst du auch zu fluchen auf in der Gegenwart einer Schwester?

Ist das Bild von Schwestern für dich behaftet von Erfahrungen aus deiner Schulzeit? Negativ vielleicht?

Oder hast du gar keine Ahnung?

Oder sind wir eh nur Spinner?

Puh, was für ein inhaltsschwerer Blogbeitrag.

So gar nicht taufrischunterwegs 🙂

Oder doch?
Na, zum Schluss gibt es schon noch die fröhlichen Schwesternfotos, wie man von mir gewohnt ist….😆🔝✌🏻️💪🏻👍🏼

Ein Selfie von der Feier der Erstprofess von Sr. Gertraud Johanna von den Kreuzschwestern..

….der Herr ist meine Kraft und Stärke….

…das neue Juniorat startet…

…noch ein wenig unscharf, dafür voll motiviert….

…Ordenstag am Hongar…

….Überraschungsausflug zum Bauerngolf…..

…und zuletzt: schon traurig, wie heutzutage versucht wird, Jesu Wirken zu behindern…. 😆 ich meine, welcher Schaden kann schon beim „betreten“ eines Teiches entstehen? 😅🔝👍🏼👣


Und mit diesem Rätsel verabschiede ich mich wieder!

Pace e bene!

Sr. M. Ida

„Sancta Idaaaaaaaaa….“

höre ich noch immer, wenn ich genau ein Jahr zurückdenke.

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Vor einem Jahr, am 4. September, hatte ich die wunderbare Möglichkeit, an meinem Namenstag, meine Namenspatronin, die  heilige Ida von Herzfeld, zu besuchen.

Ich werde jetzt nicht neues schreiben, nur noch einmal die Geschichte meiner Namenspatronin:

Facts:

  • geboren um 765 nach Christus
  • im östlichen Gebiet des Frankenreiches, Ripuarien
  •  Vater: Theoderich, fränkischer Graf
  • Mutter: Theodrada, Tochter des Grafen Bernhard, Bruder des Königs Pippin und Onkel von Karl des Großen

In Klöstern und Domschulen bekommt Ida höfische Bildung.

785 lernt sie Egbert, Sachsenherzog von Hamm, der zur Genesung von einem Kriegszug an den Hof von Karl dem Großen in das Haus von Graf Theoderich geschickt wird. Ida pflegt ihn gesund, aus Wertschätzung wird innige Zuneigung.

786 Hochzeit Egbert ⚭ Ida

Als Hochzeitsgeschenk ist auch „Hirutveldun“ dabei, Althochdeutsch für Herzfeld, das allerdings eher „Hirschfeld“ hieß.

Nach der Hochzeit reisen Ida und Egbert ins Sachsenland, diese Reise ist für den Lebensweg beider von tiefgreifender Bedeutung.

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Dort machen sie Rast in einer Scheune bei Herzfeld, und in dieser Nacht hat Ida einen Traum:

bild 2

Ihr erscheint ein Engel und gibt ihr den Auftrag Gottes weiter, dort eine Kirche zu errichten, damit sie da selbst leben, Gott dienen und eine Grabstätte finden könne.

Noch vor 790 fängt sie auf dem Grundstück des Königshofes damit an, ihren Auftrag zu erfüllen und wird so zur Gründerin der ersten christlichen Pfarrgemeinde in Westfalen.

Bild 4

Der Legende nach soll ein junger Hirsch, der von Egbert und seinen Jagdfreunden gejagt wurde, bei Ida Schutz und Rettung vor dem Tode gefunden haben, und ebendieser Hirsch half Ida beim Kirchenbau , indem er ihr die Steine über einen Bach trug. Darum wird die hl. Ida heute noch mit einem Hirsch dargestellt.

bild 3

811 stirbt Egbert und wird auf der Südseite der Kirche beigesetzt. Ihrer Ehe entstammen wahrscheinlich 4 Kinder.

Nach dem Tod Egberts verlässt Ida den Königshof, und nimmt Wohnung neben der Kirche in Herzfeld. Sie verzichtet auf alle weltlichen Würden und die Vorrechte als regierende Herzogin.

Sie führt ab jetzt ein heiligmäßiges Leben des Gebetes und der Demut, der Nächstenliebe und der Armut nach der Sankt Benedikts Regel und trägt das Gewand der Benediktinerinnen, ohne aber selber in einem Kloster zu sein.

Bild 5

Ida lässt zu ihren Lebzeiten schon einen Steinsarg anfertigen und in der von ihr erbauten Kirche aufstellen. Täglich wird der Steinsarg von ihr mit Lebensmitteln und Kleidungsstücken aufgefüllt, die Ida an die Armen und Hilflosen verteilt (die Gaben kommen aus dem Einkünften Idas vom Königshof).

Am 4. September 825 stirbt Ida, sie wird in dem Steinsarg beerdigt, in dem sie die Almosen aufbewahrte und sie wurde neben ihrem Gemahl Egbert begraben.

Bild 6

26. November 980 Heiligsprechung Idas durch Bischof Bodo von Münster

die Kirche wird dreimal umgebaut, (original, 1506, 1900)

11.01.1976 wird das Grab der Hl. Ida bei Umbauarbeiten wiedergefunden.

Heute ruhen ihre Reliquien in diesem Schrein, darunter ihr Sarkophag, dahinter die Stelle, wo sie wiedergefunden wurde.

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Ich erinnere mich sehr gerne zurück, es war schon etwas sehr besonderes!

Hl. Ida, bitte für uns!

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(mei, da war ich noch jung 😉 )

Und so möchte ich mit ein paar Worten aus der Predigt des Pfarrers am Patronatstag schliessen:

Nichts ist Gott konkurrenzfähig!

Die Hl. Ida ist ein Beispiel und ein Vorbild, alles zurückzustellen, um Gott zu suchen und ihm zu dienen, wie der Mann im Evangelium, der die wertvolle Perle findet und alles dafür verkauft, nur um sie zu besitzen.

Darum ist die Hl. Ida das Gegenteil von Halbherzigkeit.

Das, was sie auszeichnet, hat auch heute nichts von Aktualität verloren, denn sie steht für Völkerverständigung, Frieden, Barmherzigkeit und Großzügigkeit.

Pace e bene!

Sr. M. Ida

„Ich blicke dankbar rückwärts, liebend seitwärts…

…mutig vorwärts und gläubig aufwärts“

Ein Spruch, der meine letzte Zeit sehr gut beschreibt! Ich melde mich jetzt zurück aus so was ähnlichem wie einer Sommerpause, nur mit dem Unterschied, dass ich schlichtweg wenig bis keine Zeit hatte 😉

Und ich hätte dir sooooo viel zu erzählen!

Aber ich will es kurz machen (oder ich versuche es zumindest lol)

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DAS sieht doch eindeutig nach Arbeit mit den franziskanischen Quellenschriften aus oder? 😉

Genauer gesagt war das das erste Nachtreffen vom Noviziatsprojekt Münster.

Getroffen haben wir uns Ende Juli in Würzburg, sieben von uns 15 konnten kommen, und die Freude war sehr groß!

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Es ist schön, sofort die Verbindung untereinander zu spüren, die Vertrautheit, wir haben ja immerhin drei sehr intensive Monate miteinander verbracht. Und bis so alle Neuigkeiten und aller Klostertratsch ausgetauscht ist, das dauert 😉

Daher haben wir auch spontan ein „Brunnenkapitel“ einberufen, wo so manche Pläne für die Zukunft geschmiedet wurden….

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Ich danke Gott für jede einzelne, für alle Begegnungen. Wir sind verbunden, gehen den gleichen Weg in den Fußspuren Jesu und das Gebet ist das Netz, das uns hält!

Zum Danken hab ich sehr viel!!!

Das nächste Ereignis, für das ich sehr dankbar bin, ist die ewige Profess von Sr. Julia, die Professerneuerung von Sr. Ruth und die vielen Jubelprofessen am 6. August!

Ich will gar nicht viel schreiben, Bilder sagen mehr!

Mein Blick von der Empore, Sr. Julia kniet und legt ihre ewige Profess ab:DSCN7540

Der Gänsehautmoment… Sr. Julia verspricht, ihr ganzes Leben lang Jesus Christus in der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Vöcklabruck nachzufolgen, als Zeichen dafür erhält sie den Ring.

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Danach erneuert auch Sr. Ruth ihre Gelübde und bindet sich für weitere drei Jahre. Sie erhält als Zeichen das Professkreuz.

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Anschliessend erneuern die Jubilarinnen ihr Versprechen:

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Nach der Feier ist erst mal Fototermin für alle…die Freude ist greifbar!

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Und dieses Foto muss ich noch teilen, weil es so unglaublich ist!

Zu sehen ist Sr. Ingunda, junge 102 Jahre alt, die ihr 80 jähriges Professjubiläum feiert!

(sie hat mir gewünscht, dass ich genauso einen schönen Tag hab wie sie wenn ich 102 bin, denn ich hätte auch mein 80. Jubiläum 😀 )

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Ja, danach ging es weiter mit dem Fest, viele schöne Momente, unter anderem hat sich das Juniorat neu formiert (Sr. Julia gehört ja jetzt nicht mehr zum Juniorat mit der ewigen Profess)

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Am Abend wurde Sr. Julia aus dem Juniorat verabschiedet…da gibt es nur ein Foto für dich 😉

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Und so möchte ich an dieser Stelle Sr. Julia, Sr. Ruth und allen Jubilarinnen noch einmal von Herzen Gottes Segen wünschen!

Achja, etwas wichtiges. Man muss neue Selfies machen. Denn jetzt sind ja eine Professschwester und eine Junioratsschwester zu sehen 😉 #selfiesisters

Wenn du noch mehr über diese Feier lesen willst, hier ist der Link dazu: Professfeier.

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Themenwechsel 😉

Und was tut sich bei mir? Sehr viel. Fast alles ist anders seit meinem letzten Blogbeitrag.

Warum?

Nun, ich bin umgezogen, ich fange eine neue Ausbildung an….

Zeit zum mutig vorwärts schauen.

Ich bin wieder in der Nähe von Vöcklabruck, und wohne im Haus Lea.

Was das ist? Hier sind die näheren Infos: Haus Lea

Im Herbst beginne ich eine Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin, arbeite im Hort in unserer Schule in Vöcklabruck und hier im Haus Lea.

Es ist und wird ganz anders.

Eine Herausforderung, und ich freue mich darauf!

Ein letzter Blick aus dem Refektorium in Ried, und ein erster Blick aus dem Gebetsraum im Haus Lea mit Blick Richtung Mutterhaus, den Turm kann man sehen 😉

 

Und so geniesse ich jetzt die heissen Sommertage bevor nächste Woche der Dienst beginnt!

 „Ich blicke dankbar rückwärts, liebend seitwärts, mutig vorwärts und gläubig aufwärts“

Und damit verabschiede ich mich auch wieder, ich bitte dich ums Gebet für meine Gemeinschaft, und wünsche dir noch einen schönen Urlaub (falls du welchen hast) und Gottes Segen auf all deinen Wegen!
Pace e bene!

Sr. M. Ida