„Sancta Idaaaaaaaaa….“

höre ich noch immer, wenn ich genau ein Jahr zurückdenke.

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Vor einem Jahr, am 4. September, hatte ich die wunderbare Möglichkeit, an meinem Namenstag, meine Namenspatronin, die  heilige Ida von Herzfeld, zu besuchen.

Ich werde jetzt nicht neues schreiben, nur noch einmal die Geschichte meiner Namenspatronin:

Facts:

  • geboren um 765 nach Christus
  • im östlichen Gebiet des Frankenreiches, Ripuarien
  •  Vater: Theoderich, fränkischer Graf
  • Mutter: Theodrada, Tochter des Grafen Bernhard, Bruder des Königs Pippin und Onkel von Karl des Großen

In Klöstern und Domschulen bekommt Ida höfische Bildung.

785 lernt sie Egbert, Sachsenherzog von Hamm, der zur Genesung von einem Kriegszug an den Hof von Karl dem Großen in das Haus von Graf Theoderich geschickt wird. Ida pflegt ihn gesund, aus Wertschätzung wird innige Zuneigung.

786 Hochzeit Egbert ⚭ Ida

Als Hochzeitsgeschenk ist auch „Hirutveldun“ dabei, Althochdeutsch für Herzfeld, das allerdings eher „Hirschfeld“ hieß.

Nach der Hochzeit reisen Ida und Egbert ins Sachsenland, diese Reise ist für den Lebensweg beider von tiefgreifender Bedeutung.

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Dort machen sie Rast in einer Scheune bei Herzfeld, und in dieser Nacht hat Ida einen Traum:

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Ihr erscheint ein Engel und gibt ihr den Auftrag Gottes weiter, dort eine Kirche zu errichten, damit sie da selbst leben, Gott dienen und eine Grabstätte finden könne.

Noch vor 790 fängt sie auf dem Grundstück des Königshofes damit an, ihren Auftrag zu erfüllen und wird so zur Gründerin der ersten christlichen Pfarrgemeinde in Westfalen.

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Der Legende nach soll ein junger Hirsch, der von Egbert und seinen Jagdfreunden gejagt wurde, bei Ida Schutz und Rettung vor dem Tode gefunden haben, und ebendieser Hirsch half Ida beim Kirchenbau , indem er ihr die Steine über einen Bach trug. Darum wird die hl. Ida heute noch mit einem Hirsch dargestellt.

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811 stirbt Egbert und wird auf der Südseite der Kirche beigesetzt. Ihrer Ehe entstammen wahrscheinlich 4 Kinder.

Nach dem Tod Egberts verlässt Ida den Königshof, und nimmt Wohnung neben der Kirche in Herzfeld. Sie verzichtet auf alle weltlichen Würden und die Vorrechte als regierende Herzogin.

Sie führt ab jetzt ein heiligmäßiges Leben des Gebetes und der Demut, der Nächstenliebe und der Armut nach der Sankt Benedikts Regel und trägt das Gewand der Benediktinerinnen, ohne aber selber in einem Kloster zu sein.

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Ida lässt zu ihren Lebzeiten schon einen Steinsarg anfertigen und in der von ihr erbauten Kirche aufstellen. Täglich wird der Steinsarg von ihr mit Lebensmitteln und Kleidungsstücken aufgefüllt, die Ida an die Armen und Hilflosen verteilt (die Gaben kommen aus dem Einkünften Idas vom Königshof).

Am 4. September 825 stirbt Ida, sie wird in dem Steinsarg beerdigt, in dem sie die Almosen aufbewahrte und sie wurde neben ihrem Gemahl Egbert begraben.

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26. November 980 Heiligsprechung Idas durch Bischof Bodo von Münster

die Kirche wird dreimal umgebaut, (original, 1506, 1900)

11.01.1976 wird das Grab der Hl. Ida bei Umbauarbeiten wiedergefunden.

Heute ruhen ihre Reliquien in diesem Schrein, darunter ihr Sarkophag, dahinter die Stelle, wo sie wiedergefunden wurde.

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Ich erinnere mich sehr gerne zurück, es war schon etwas sehr besonderes!

Hl. Ida, bitte für uns!

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(mei, da war ich noch jung😉 )

Und so möchte ich mit ein paar Worten aus der Predigt des Pfarrers am Patronatstag schliessen:

Nichts ist Gott konkurrenzfähig!

Die Hl. Ida ist ein Beispiel und ein Vorbild, alles zurückzustellen, um Gott zu suchen und ihm zu dienen, wie der Mann im Evangelium, der die wertvolle Perle findet und alles dafür verkauft, nur um sie zu besitzen.

Darum ist die Hl. Ida das Gegenteil von Halbherzigkeit.

Das, was sie auszeichnet, hat auch heute nichts von Aktualität verloren, denn sie steht für Völkerverständigung, Frieden, Barmherzigkeit und Großzügigkeit.

Pace e bene!

Sr. M. Ida

„Ich blicke dankbar rückwärts, liebend seitwärts…

…mutig vorwärts und gläubig aufwärts“

Ein Spruch, der meine letzte Zeit sehr gut beschreibt! Ich melde mich jetzt zurück aus so was ähnlichem wie einer Sommerpause, nur mit dem Unterschied, dass ich schlichtweg wenig bis keine Zeit hatte😉

Und ich hätte dir sooooo viel zu erzählen!

Aber ich will es kurz machen (oder ich versuche es zumindest lol)

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DAS sieht doch eindeutig nach Arbeit mit den franziskanischen Quellenschriften aus oder?😉

Genauer gesagt war das das erste Nachtreffen vom Noviziatsprojekt Münster.

Getroffen haben wir uns Ende Juli in Würzburg, sieben von uns 15 konnten kommen, und die Freude war sehr groß!

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Es ist schön, sofort die Verbindung untereinander zu spüren, die Vertrautheit, wir haben ja immerhin drei sehr intensive Monate miteinander verbracht. Und bis so alle Neuigkeiten und aller Klostertratsch ausgetauscht ist, das dauert😉

Daher haben wir auch spontan ein „Brunnenkapitel“ einberufen, wo so manche Pläne für die Zukunft geschmiedet wurden….

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Ich danke Gott für jede einzelne, für alle Begegnungen. Wir sind verbunden, gehen den gleichen Weg in den Fußspuren Jesu und das Gebet ist das Netz, das uns hält!

Zum Danken hab ich sehr viel!!!

Das nächste Ereignis, für das ich sehr dankbar bin, ist die ewige Profess von Sr. Julia, die Professerneuerung von Sr. Ruth und die vielen Jubelprofessen am 6. August!

Ich will gar nicht viel schreiben, Bilder sagen mehr!

Mein Blick von der Empore, Sr. Julia kniet und legt ihre ewige Profess ab:DSCN7540

Der Gänsehautmoment… Sr. Julia verspricht, ihr ganzes Leben lang Jesus Christus in der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Vöcklabruck nachzufolgen, als Zeichen dafür erhält sie den Ring.

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Danach erneuert auch Sr. Ruth ihre Gelübde und bindet sich für weitere drei Jahre. Sie erhält als Zeichen das Professkreuz.

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Anschliessend erneuern die Jubilarinnen ihr Versprechen:

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Nach der Feier ist erst mal Fototermin für alle…die Freude ist greifbar!

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Und dieses Foto muss ich noch teilen, weil es so unglaublich ist!

Zu sehen ist Sr. Ingunda, junge 102 Jahre alt, die ihr 80 jähriges Professjubiläum feiert!

(sie hat mir gewünscht, dass ich genauso einen schönen Tag hab wie sie wenn ich 102 bin, denn ich hätte auch mein 80. Jubiläum😀 )

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Ja, danach ging es weiter mit dem Fest, viele schöne Momente, unter anderem hat sich das Juniorat neu formiert (Sr. Julia gehört ja jetzt nicht mehr zum Juniorat mit der ewigen Profess)

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Am Abend wurde Sr. Julia aus dem Juniorat verabschiedet…da gibt es nur ein Foto für dich😉

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Und so möchte ich an dieser Stelle Sr. Julia, Sr. Ruth und allen Jubilarinnen noch einmal von Herzen Gottes Segen wünschen!

Achja, etwas wichtiges. Man muss neue Selfies machen. Denn jetzt sind ja eine Professschwester und eine Junioratsschwester zu sehen😉 #selfiesisters

Wenn du noch mehr über diese Feier lesen willst, hier ist der Link dazu: Professfeier.

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Themenwechsel😉

Und was tut sich bei mir? Sehr viel. Fast alles ist anders seit meinem letzten Blogbeitrag.

Warum?

Nun, ich bin umgezogen, ich fange eine neue Ausbildung an….

Zeit zum mutig vorwärts schauen.

Ich bin wieder in der Nähe von Vöcklabruck, und wohne im Haus Lea.

Was das ist? Hier sind die näheren Infos: Haus Lea

Im Herbst beginne ich eine Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin, arbeite im Hort in unserer Schule in Vöcklabruck und hier im Haus Lea.

Es ist und wird ganz anders.

Eine Herausforderung, und ich freue mich darauf!

Ein letzter Blick aus dem Refektorium in Ried, und ein erster Blick aus dem Gebetsraum im Haus Lea mit Blick Richtung Mutterhaus, den Turm kann man sehen😉

 

Und so geniesse ich jetzt die heissen Sommertage bevor nächste Woche der Dienst beginnt!

 „Ich blicke dankbar rückwärts, liebend seitwärts, mutig vorwärts und gläubig aufwärts“

Und damit verabschiede ich mich auch wieder, ich bitte dich ums Gebet für meine Gemeinschaft, und wünsche dir noch einen schönen Urlaub (falls du welchen hast) und Gottes Segen auf all deinen Wegen!
Pace e bene!

Sr. M. Ida

„Ab in den Süden“ auf Spurensuche…

1. Buch der Könige. Lindwurm. Gründungscenter. PokemonGo. Selfies. Starkregen. Gedenktafel. Stolpersteine.

Das sind ein paar Stichworte, die unseren Junioratsausflug zu unserem Wurzeln letztes Wochenende beschreiben.

Wer?  Wir drei Junioratsschwestern, also alle, die noch keine ewige Profess abgelegt haben, und die Junioratsleitung.

Wohin? Nach Graz, wo mit der Ordensausbildung unserer ersten Schwester Franziska Wimmer der „Grundstein“ für unsere Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Vöcklabruck gelegt wurde.

Ich möchte mit einem Bibelwort, das ich in der Wallfahrtskirche Maria Trost gezogen habe, beginnen, denn es passt zum ganzen Ausflug!

Jahwe, unser Gott, sei mit uns, wie mit unseren Vätern gewesen ist! 

Er verlasse uns nicht und verstosse uns nicht, sondern neige unser Herz zu sich hin, auf das wir auf allen seinen Wegen wandeln und seine Gebote, Satzungen und Verordnungen beobachten, die er unseren Vätern gegeben hat.

1 Könige 8, 57 – 58 

(aus der dort aufliegenden Übersetzung)

Vor allem finde ich es interessant, dass diese Übersetzung das Wort „beobachten“ verwendet.

Das erinnert mich sehr stark an unsere Ordensregel. 

„Die Lebensform der Brüder und Schwestern vom Regulierten Dritten Orden des Heiligen Franziskus ist diese:  unseres Herrn Jesu Christi heiliges Evangelium zu beobachten durch ein Leben in Gehorsam, in Armut und in Keuschheit.“

So, jetzt aber vom beobachten zum zurückerinnern😉

Sonntag, 5.30 Uhr.

Abfahrt. Ein erstes Selfie. Auf der Rolltreppe, noch ein wenig finster😉

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Im Zug nach Graz treffen wir erst mal einen sehr sehr gut gelaunten Schaffner, der alle mal mit „guten Morgen, ohne Sorgen“ begrüsst.

Und ein Foto von uns macht.

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In Graz angekommen, gehts auf zum Provinzhaus unserer „Cousinen“…

Gespräch in der Strassenbahn:

Ich: Schau, ein Pinguin!
SrJ.: Was, ein echter oder eine Schwester?

😉 (Ein Comicpinguin)

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Im Provinzhaus genießen wir den Ausblick aus dem Refektorium…zum Zeitpunkt des Fotos war noch Sonnenschein!

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Eine Führung im Provinzhaus und in der Schule…

Vor der Kapelle „stolpern“ wir über Steine mit der Aufschrift „DANKE“. Ich finde, wir können ruhig öfter über ein Danke stolpern…

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…die Kirche…

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Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zum Mutterhaus in Eggenberg.

Dazu mussten wir von der Strassenbahn in den Bus umsteigen.

Blöd nur, dass genau zu diesem Zeitpunkt der Himmel beschlossen hatte, all seine Schleusen zu öffnen.

Der Schirm war mehr oder weniger nutzlos.

Aber mei, wir hatten eh alle Sandalen an. Die Schleier sind auch wieder getrocknet.

Und ich hatte die Erkenntnis, wenn man wie ich gleich das Risiko eingeht und eine Jacke daheim lässt, dann wird sie auch nicht nass😉

Im Mutterhaus treffen wir dann die Generaloberin der Franziskanerinnen von der unbefleckten Empfängnis, und auch hier haben wir eine Führung.

In der Mutterhauskirche ist die Gründerin dieser Gemeinschaft begraben.

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ein Blick in die Konventkapelle…

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Und ein Blick in den Hof irritiert erst mal.

Wir haben ihn Lindwurm getauft.

Es ist der Speisesaal der Schule…

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…und so sieht das Ungetüm von innen aus…

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…und zum Schluss ein Selfie mit der Junioratskollegin im Büro der Generaloberin vor einem Bild der Gründerin😉

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Zurück in der Grazer Stadt erkunden wir den Dom, finden das über dem Eingang. Es ist fast identisch mit dem, was auf den Ringen der Professchwestern abgebildet ist.

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Abendmesse in der Franziskanerkirche. Rhythmisch. Gott sei Dank. Was wir für Glück hatten😉

Eine Grabplatte mit interessanter Botschaft…

Ich leb weis nit wie lang

ich stierb weis nit wan

far weis nit wohin

mich wundert das ich eimal fröli bi

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Montag.

Wir sind wieder unterwegs.

Laudes und Frühstück mit den Schwestern im Provinzhaus.

Messe bei den Franziskanern.

Und dann suchen wir den Platz, wo das Gründungshaus der Gemeinschaft stand.

In einer Bank wurden wir fündig, nachdem wir zuerst in der falschen Bank waren😉

Es ist schon was besonderes, dort zu sein, wo unsere erste Schwester das Noviziat machte (zweimal, weil sie aufgrund der revolutionären Unruhen wieder heimgeschickt wurde. 1850 beendete Sr. Franziska Wimmer das Noviziat und legte die erste Profess ab. Der 5. September 1850 ist daher unser Gründungstag)

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…immerhin ist noch das „GründerCenter“ an diesem Ort😉

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Dann wird es Zeit für ein Wallfahrt nach Maria Trost.

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Die Junioratsschwestern…

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Umtriebig wie wir waren, sind wir auch noch zum Wahrzeichen der Stadt  gegangen, dem Grazer Uhrturm und haben die Aussicht genossen.

Hab ich eigentlich erwähnt, dass es wieder geregnet hat? Starkregen…nur waren wir diesmal schon im Bus😉

Auf dem Weg zum Uhrturm sind wir an einem Platz vorbeigekommen.

Der war ein wenig unheimlich.

Ich schätze mal so um die hundert Menschen. Keiner redet. Die Augen fest aufs Smartphone gerichtet.

Ernsthaft?! Ich meine, ja okay, PokemonGo ist ein Spiel, das gerade modern ist. Aber gar nicht mehr miteinander reden? Die haben ja nicht mal von uns Notiz genommen, und wir sind nicht gerade unauffällig. ich muss sagen, wenn das die Zukunft ist, dann fürchte ich mich ein wenig…

So, jetzt aber zum Uhrturm:

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wo gehts hin in Zukunft?

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Erst mal wieder heim.

Um 18.30 sind wir wieder in den Zug heimwärts eingestiegen.

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Es war ein toller Ausflug, wir haben viele Schwestern unserer „Cousinen“ kennengelernt, und auch ein Stückchen uns selber. Und wir haben sehr viel gelacht. Was will man mehr?

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Irgendwann werde ich die Geschichte meiner Gemeinschaft genauer erzählen.

Sie ist es wert.

Jetzt werde ich mich aber verabschieden, in naher Zukunft werden bedeutende Dinge geschehen, ich muss mich vorbereiten😉

Als erstes geschieht das erste „Münster-Nachtreffen“ dieses Wochenende.

Freu mich schon!

„Das Vertrauen auf den Herrn ist uns Stütze und Halt“

Sr. Franziska Wimmer

Pace e bene!

Sr. Ida

PS:

Der Heilige Franziskus ist in Graz sehr aussagekräftig.

Wir konnten seine Gedanken lesen…

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Das Schweigen der Schwestern :)

10 Tage schweigen, 10 Tage ohne Handy, 10 Tage nur für Gott….Geht das?

Ja, es geht.

Auf dieses Abenteuer haben wir, Sr. Julia und ich, uns eingelassen.

Ich habe jeden Tag ein Foto und ein wenig Text, vielleicht kann man sich ein wenig in diese sehr persönlich Zeit mit sich selber und Gott einfühlen🙂
1. Tag


Wir kommen an im Franziskanerkloster in Maria Enzersdorf, haben Wien noch ein wenig erkundet, und ich schalte mein Handy aus, nachdem ich meinen Whatsapp Status in „schweigt“ geändert habe.

Wie zum Abschied vibriert es noch mal.

Wird es mir fehlen?
2. Tag


Exerzitien sind wie das Leben im Schnelldurchlauf.

Ein langer Gang, an dessen Ende Christus wartet.

Links sind viele Fenster, man ist in Versuchung, hinauszusehen, die anderen zu betrachten und zu bewerten. So leicht geht Ablenkung.

Rechts sind viele Türen. Was ist dahinter? Sind es Sackgassen, andere Wege zum Ziel oder führen sie mich gar in die andere Richtung?

Und dann der Gang selber, ein bisschen krumm, eher dunkel und doch vom Licht durchbrochen.

Ich bin gespannt was die Tage mir bringen…..
3. Tag


Dialog bei der Anbetung

Ich:                     Ich werde jetzt beten.

Gehirn:              Und ich sag yeeeee…..

Ich:                      Die Stille ist wunderbar, ich werde jetzt auch still.

Gehirn:               …. Ab in des Süden, der Sonne hinterher, ey jo was geht, der Sonne   hinterher, ey jo was geht….

Ich:                      Ich bitte um Aufmerksamkeit, ich schweige!

Gehirn:               Sommer Sonne Sonnenschein Sommer Sonne Sonnenschein Sommer Sonne Sommer Sonne Sommer Sonne Sonnenschein…..

Ich:                       RUHE!!!

Gehirn:               Ja wir kommen wir kommen wir kommen machte euch bereit, wir packen unsre sieben Sachen in den Flieger ein….

Ich (resigniert): ich geh zuerst wohl noch eine Runde spazieren….

Eine halbe Stunde später war es dann möglich….🙂

(Wer diese wunderbare Lied nicht kennt…hier ist der Link dazu: Ab in den Süden :) )
4. Tag



Die Fische im Teich der Franziskaner zu finden ist ein wenig, wie Gott in der Welt zu suchen.

Man hat gehört, es gibt sie, die Fische.

Doch man sieht sie nicht.

Die Versuchung ist groß zu sagen, ich sehe sie nicht, also gibt es sie nicht.

Man muss es den Franziskanern glauben.

Oder man weiß es eben, weil man sie einmal gesehen hat.

Zwischendurch schlägt das Wasser Wellen, das Futter wird weniger.

Ein Beweis, dass es die Fische gibt?

Oder Zufall?
Werden die „Wellen Gottes“ als Beweis oder Zufall gewertet?
(Ich habe die Fische übrigens gesehen. Je später in den Exerzitien, desto öfter…. 😇, jetzt bin ich als eine Zeugin dieser Fische 😇😂)
5. Tag


„Und Gott sprach: Das ist das Zeichen meines Bundes, den ich stifte zwischen mir und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.“ Genesis 9,12-13

6. Tag


So langsam beginnt sich die Türe zur inneren „Klausur“ zu öffnen, der Bereich, in dem man selber vielleicht nicht immer Zutritt hat. Gott ist schon da.

Dazu eine kleine Geschichte aus den Texten von Br. Stefan:

Ein Vater geht mit dem kleinen Sohn in die Berge. Unterwegs sagte er zu seinem Jungen: „Ich möchte dich lehren, alle deine Kräfte zu benutzen!“ Der Kleine stimmt neugierig und begeistert zu. Der Vater sagte:“ Also….stemme dich gegen diesen Felsen hier und bringe ihn dazu, in diese Mulde hineinzurollen!“ Der Sohn stemmte sich mit aller Kraft gegen den Felsen, wird vor Anstrengung ganz rot im Gesicht, schafft es aber nicht. Enttäuscht gibt er auf. Da sagte der Vater aufmunternd zu ihm: Ok. Ich habe dir gesagt, du sollst lernen, ALLE deine Kräfte zu benutzen. Aber du hast noch nicht alle benutzt. Warum hast du mich nicht gefragt, ob ich dir helfe?“ Und mit vereinten Kräften rollen sie den Stein in die Mulde.


7. Tag

„An jenem Tag wird für das Haus David und für die Einwohner Jerusalems eine Quelle fließen zur Reinigung von Sünde und Unreinheit“

Sacharja 13,1


8. Tag

Wir gehen (oder fahren) auf eine Wallfahrt….

Im Neuberger Münster feiern wir, zwei Brüder und zwei Schwestern, an einem Seitenaltar die Messe, und Sr. Julia und ich erneuern unsere Gelübde.

Wir sagen JA zu unserem gewählten Lebensweg….

Danach auf nach Mariazell, Mittagessen, für alle beten, denen ich das Gebet versprochen habe!

9. Tag

„Wenn ich bei mir anklopfe, bin ich zuhause?“
10. Tag


Die Exerzitien sind  zu Mittag zu Ende, wo sind die neuen Triebe?

Wir werden sehen!

Ich bin nur dankbar für diese Zeit!

Gott beschenkt reich!

Am Nachmittag haben wir noch die Klarissen in Maria Enzersdorf besucht, es war ein sehr netter Austausch!

Und so gestärkt werden wir uns wieder auf den Weg in spannende Ordensleben machen🙂

Pace e bene!

Sr. Ida

Ps: auch wenn man schweigt, müssen manche Dinge gesagt werden 😅

Schneiden wir uns mal eine Scheibe ab…

…von Jesus! 

Fronleichnam. 

Gibt es ein Fest in unserem Jahreskreis, das mehr verwirrt? Verwirrt in dem Sinn, das scheinbar keiner so recht weiß, was wir eigentlich feiern? Mir fällt keines ein. 

Also, was ist Fronleichnam?

Fragen wir mal Wikipedia:

„Das Fronleichnamsfest oder Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi (lateinisch Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi) ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.“

👍🏼

So weit so gut. Für mich hat dieses Jahr Fronleichnam irgendwie noch eine andere Bedeutung…


Dieses Bild macht im Moment auf Facebook die Runde, x-mal geteilt und geliked.

Es ist eine Katikatur von Thomas Plaßmann,und sie  bringt mich zum nachdenken.

Und irgendwie hat es mich heute bei der Fronleichnamsprozession begleitet. 

Im Moment bin ich im schönen Mondsee ( Mondsee ist wirklich schön! Der See, die Berge….*seufz*), das Fest wurde begleitet von zahlreichen Vereinen, Trachtenmusikkapellen, Prangerschützen, Feuerwehr, Goldhaubenfrauen, Erstkommunionkindern und vielen mehr.

Nach der feierlichen Messe vor der Basilika begann die Prozession…

Ein Bild „aus der Hüfte geschossen“ 😆

Und die „Demo“ beginnt…wir drei Schwestern gehen direkt hinter der Monstranz, und ich sinniere über das Wort Nachfolge nach…

Wer Jesus nachfolgt, der steht unter Beobachtung! Nicht nur zu Fronleichnam.

 (Dazu eine kleine Episode: ich wollte diese Woche einmal in der Basilika beten, und da hatte doch eine Touristin die Dreistigkeit, sich zwei Bankreihen vor mich hinzusetzten, ihr Handy rauszuholen, die Selfiekamera einzuschalten und sich so zu positionieren, dass sie ein Selfie mit mir machen kann. Ha, dachte ich mir und bin in dem Moment, als sie abdrückte, seitlich „umgefallen“. Ich bin doch kein Museumsstück! Daraufhin stellte sie sich direkt vor mir und macht ein Foto. Na ja. Sie hat ihr Foto schlussendlich doch bekommen…) 

Auch unseren Zug haben zahlreiche Menschen durch ihren Fotoapparat oder Handkamera beobachtet.

Was tun Sie mit den Fotos und Videoaufnahmen?

Ihrer Familie und Freunden zeigen? „Schau, das ist Österreich, das ist katholisch, das sind Christen, warum rennen diese Leute dem Priester nach, ist heute Feiertag?“

Und in gewisser Weise ist es doch eine Demo.

Wir sind Christen. Wir glauben. Wir wollen es auch zeigen. 

Wir folgen Jesus nach…

Am See ist der Altar aufgebaut, die Musikkapelle spielt ein sehr schwungvolles Lied…und die Aussicht ist atemberaubend!

Ein Evangelium und fübittendes Gebet….


Ich liiiiiiebe Himmel und Kreuz Bilder!


Danach ging es wieder zurück zur Basilika….

Jesus nachfolgen…zurück zum Ausgangspunkt.

Wie im richtigen Leben halt. 

Mit Jesus geht man die gleichen Wege wie jeder andere auch.

Nur anders.

Fronleichnam als Fest der Nachfolge, als Fest des „Glauben-zeigens“, als Fest, bei dem wir uns ruhig mal wieder fragen dürfen, was denn Jesus in unsrer Zeit tun würde.

Eigentlich müssen wir nur zuhören, was im Evangelium steht.

Und uns Jesus zum Vorbild für unser Handeln nehmen.

Uns eben einfach nur „eine Scheibe abschneiden“.

Und da Jesus Gottes Sohn ist, wird er auch nicht weniger 😇

In diesem Sinne, eine schönere Feiertag!

Place e bene!

Sr. Ida

Der Heilige Geist im Mistkübel…

Nein, ich will den Heiligen Geist nicht wegschmeißen. Wie könnte ich?

Viel mehr möchte ich „nachpfingstliche-Zugfahrtsgedanken“ mit dir teilen.


Auf dem Weg vom Pfingstkongress in Salzburg nach Vöcklabruck zum Junioratstreffen ließ ich die viele Gespräche, Begegnungen, Momente in meinem Kopf Revue passieren…und betrachtete gedankenverloren dieses Piktogramm am Mistkübel (für alle deutschen Leser: damit meine ich nicht einen Kübel voller Kuhmist, sondern einen Mülleimer 😆)

Ich dachte über das Evangelium nach, wie Jesus seine Jünger mit seinem Geist angehaucht hat, und stellte mir einige Dinge sehr bildlich vor.

Und fragte mich, ob ich ein Mistkübel für den Heiligen Geist bin. 

Auf jeden Fall ein Gefäß, in das Jesu seinen Geist hineingelegt hat. 

Die Frage ist nur, ist der Mistkübel dicht?

Oder geht etwas von diesem heiligen Geist weiter an andere?

Spüren das die Menschen in meiner Umgebung?

Oder bin ich dicht? Habe ich alles in mir verschlossen?

Diese Fragen kann sich denke ich jeder stellen…und ich wünsche mir viele viele undichte Mistkübel…damit der heilige Geist auch an Ecken kommt, die vielleicht unerwartet sind.

Aber wie komme ich zu solchen Gedanken?

Nun, nach diesem sehr dichten Wochenende finde ich es nicht sehr verwunderlich 😀

Schließlich war Pfingsten.

Pfingsten in Jerusalem. Pfingsten in Salzburg.

Am Donnerstag schon machte ich mich auf den Weg nach Salzburg, und verheißungsvoll wehte schon ein starker Wind! Erkennbar daran, dass ich dauernd meinen Schleier im Gesicht hatte….

In Salzburg war schon eine gewisse Unruhe zu spüren, eine positive! Überall wurde aufgebaut, aufgehängt und so weiter…

So auch bei den Franziskanern, wo die „franziskanische Familie“ dieses Jahr eine „brother sun & sister moon Lounge“ betrieben hat. Also Fahnen aufhängen ist eine eigene Wissenschaft 😆 aber am Schluss war alles windsicher!

Die Stadt hat einen pinken  Teppich ausgerollt….wohl eher nicht für uns, aber er führte eindeutig zu uns! (Wobei….diese Farbe!😳)

Welcome welcome….

Im inneren wurde es auch gemütlich..und das beste ist eindeutig diese Lampe!

Hat sie Stil oder nicht? Ich bin mir noch nicht sicher….

Ein bisschen Werbung….

Und das Wetter….na ja. Nach einem plötzlichen Sturzregen am Donnerstagabend stand erst mal das Zelt unter Wasser…der Kanal war dicht! Irgendein fleißiger Mensch hat das Gott sei dank in der Nacht behoben….wir wären sonst weggeschwommen!

Und auch sonst wurde es nass und grau….

Egal, dann gehen wir halt mit Kapuze…die Laune wird das wohl nicht verderben!


Es ist Freitag Abend….der Countdown läuft …..der Dom ist voll mit junge Leuten (ca.7000)…und es beginnt!

Lobpreis, Begrüßung, Musical (das übrigens sehr gut war! *Daumen hoch*)…

Ohne Selfies kommt man doch nicht aus….

Auch bei der Fotoaktion haben wir mitgemacht! 

Ein Hoch auf den Benedikinisch-franziskanischen Dialog! (An dieser Stelle an alle Benediktiner einen lieben Gruß 🤗)

Aber neben dem ganzen Spaß gab es auch „Arbeit“ zu tun…😇

Unter anderem gab es den Workshop „junge Ordenschristen erzählen“, mit der fabelhaften Besetzung von drei Benediktinern, einem Franziskaner, einer barmherzigen Schwester, einer DonBosco Schwester, einer Maranatha-Schwester und meiner Wenigkeit! Er war sehr gut besucht, auch wenn durch die vielen Berufungsgschichten kaum mehr Zeit war für persönliche Fragen….

Dieses Foto darf ich mit der Genehmigung von Loretto posten….(Fotograf Tobias Bosina), ich finde es irgendwie sehr nett….


In unserer Lounge gab es eine „Turmbesteigung“ zu gewinnen…welcher Turm? Der Turm der Franziskanerkirche natürlich! Hier ein Blick  von unten:

Als Begleitperson durfte ich auch mit…steil steil…

Wir waren nicht in Lebensgefahr🙂

Die Glocken waren schon beeindruckend!

Pfingsten in Salzburg!!!

Wie schaut denn der Garten der Benediktiner von oben aus? Grün. Eindeutig.

Netterweise hat der Regen gewartet, bis wir wieder unten waren 🙃

So, und hier wollte ich mich mal als Tourist fühlen. Ich hab das Haus noch nie fotografiert!

Und eine menschenleere Getreidegasse, die gibt’s nur frühmorgends!

Pfingstsonntag!!! Zum hohen Feiertag gab es meine goldenen amerikanischen Schal!

Am Sonntag Nachmittag ging es für mich schon heim…und da wären wir wieder am Anfang….das Wochenende  war einfach schön! Es ist schön, mit vielen jungen Leuten zu beten, Gott zu loben, ins Gespräch zu kommen, Ordensleute zu treffen und kennenzulernen, vor allem aber ist es schön Christ zu sein!

Noch viele Erinnerungen und Gedanken sind in meinem Kopf, und ich bin dankbar um jede Begegnung und jeden Augenblick!

Zum Schluss möchte ich noch unseren pfingstlichen Franziskus teilen!

Ich wünsche dir die Hoffnung (grün), die dir den Rücken stärkt und die Liebe (rot), die dir den Weg anzeigt! Der heilige Geist schenke dir die Kraft für alles!

(Und dass wir nicht ganz „dicht“ sind, damit der heilige Geist durch uns wirken kann!)

Und somit möchte ich schließen mit ganz lieben Grüßen !

Pace e bene!

Sr. Ida

Ein bisserl fromm SIND wir auch…

Ich bin eine von 4%.

Faktum.

4% von was?

Eine von 4% aller Ordensfrauen in Österreich.

Was ist mit denen?

Nun, diese 4% sind unter 40 Jahre alt.

Ob mich das beunruhigt?

Nicht mehr oder weniger wie alles im Leben.

Gottvertrauen. Ohne das geht es nicht.

Laut einem Vortrag der Historikerin Helga Penz gab es bis ins beginnende 19. Jahrhundert nie mehr als 500 bis 700 Ordensfrauen. (Eine Zusammenfassung des Vortrages ist hier nachzulesen:  „Rückkehr zum Normalfall“ )

Also ist der Rückgang nur ein „back to the roots“?

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Letztes Wochenende feierten wir (ca. 300 Ordensfrauen) in Innsbruck das 50 Jahr Jubiläum der Vereinigung der Frauenorden Österreichs. (Und nein, ich kann mich nicht an die Gründung erinnern 😅)

Dabei entstand auch dieses Foto von einigen 4%-Schwestern.

Ich denke, es sagt einiges aus.

Selbstbewusst, fröhlich, miteinander auf dem Weg.

An dieser Stelle ein Danke an den Fotografen (er wird später noch erwähnt) und vor allem an meine „4% Gefährtinnen“!

Es ist so toll dass es euch gibt!

Und jetzt will ich gar nicht mehr viel herumschreiben, Bilder sagen mehr als Worte…wer mehr Worte lesen will, kann das unter folgendem Link selbstverständlich tun: Ordensgemeinschaften / Ordensfrauen

Zwei junge Schwestern bereiten sich vor, „erfinden“ den Konventkoffer (ein Koffer = ein Zimmer) und stimmen die Schalfarbe aufeinander ab (sie sind beide neon, falls sich wer wundert…), denn schließlich fahren wir zu einem Jubiläum!

Nach einem Zwischenhalt in Vöcklabruck geht unsere Reise weiter… Und wir verdoppeln uns🙂 nachdem wir von einer Mitschwester dann einen Innsbruck-Stadtplan  bekommen haben, versuchten wir daraus schlau zu werden…nachdem wir uns auf dem riesen Ding orientiert hatten, waren wir sogar erfolgreich (mit dem Hintergedanken, notfalls gibt es ein Handynavi…)

Ankunft in Innsbruck. Am Bahnsteig werden es immer mehr Schwestern…

…die Invasion kommt…

…und löst sich wieder in Kleingruppen auf, die in ihr jeweiliges Quartier ziehen…

Wir haben unser Quartier gefunden! Wobei aber die meisten Begegnungen nicht in unserem Quartier waren 😜…   


Schnell schnell….das goldene Dachl müssen wir schon anschauen! (Ich überlege jetzt ernsthaft, ob ich nicht Spendenscheine für Kasachstan immer dabei haben sollte…für diejenigen, die uns fotografieren! *selfies natürlich ausgenommen* 😝)

Danach machten wir uns auf den Weg zum Beginn des Festes und zur Buchpräsentation von „Ein bisserl fromm waren wir auch“ hier der Link zu näherten Infos: Buchpräsentation

Das  ist eine  Fotografie von einer Fotografie, (müsste einer von unseren Schleiern sein), für die, die schon immer wissen wollten wie ein Schleier  ohneSchwester aussieht🙂

Nach vielen ersten Bekanntschaften und Wiedersehensfreude kehrten wir in unser Quartier zurück, um den Abend stilvoll ausklingen zu lassen…

Bilder anschauen…und am Boden sitzen…weil es schließlich gemütlicher ist!

Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht bot sich uns dieser Ausblick:


 

Ein bisserl fromm SIND wir auch…so der Titel dieses Beitrages.

Wir sind Ordensschwestern. Wir haben uns bewusst für diesen Weg entschieden.

Uns ist das gemeinsame Gebet zum Beispiel sehr wichtig.

Und wenn wir unterwegs sind, ist es auch wichtig, denn dann wissen wir uns verbunden mit der ganzen Gemeinschaft.

Na gut, wir nehmen keine Bücher mit. Denn wozu gibt es denn die Stundenbuch-App?

Jedenfalls ist das immer eine ganz eigen Stimmung, gemeinsam den Tag zu beginnen und alles in Gottes Hände zu legen.

Und es kann auch passieren, dass im Zug der Schaffner ins Abteil  kommt und sich ein wenig wundert….😇

Am nächsten Tag haben wir unsere „Namenskärtchen“ an orangenen Bändern bekommen…auch als Zingulum verwendbar…


Ich werde jetzt keine Zusammenfassung der Vortäge schreiben, denn die kann man eh auf dem oben genannten Link nachlesen und zum Teil ganz nachhören…nur ein paar Fotoimpressionen…

Jesus Christus ist der Mittelpunkt unseres Lebens! Egal ob jung oder alt….

Schwestern beim Fotografieren zu fotografieren ist lustig…

Dachte sich der Fotograf…

…und fotografierte mich…

Aber auch die typischen Selfies müssen sein! Besonders mit den Ordensgeschwistern🙂

Mit den eigenen Mitschwestern….inklusive Photobombschwester…

Wenn man ein Werk der Barmherzigkeit begeht und die Mitschwester vor der Fernsehkamera bewahrt….🙂

Und auf einmal ist das Fest auch schon wieder vorbei….

Glaub mir, ich könnte so viel schreiben.

All die Begegnungen, die neuen Bekanntschaften, all die Gespräche, die angefangen haben mit „wir kennen uns, von facebook…“ und alles andere, dafür bin ich nur dankbar!

Eine Frage nehme ich mir besonders mit von diesem Jubiläum: 
 

„Sind Sie eine frohe Schwester?“

Jawohl!

Und somit grüße ich alle, denen ich auf dem Fest begegnet bin, allen 4% Schwestern (stay strong and take care!), alle Ordensleute, die ich von Facebook kenne und in echt, und alle anderen Lesern!

Pace  e bene! 

Sr. Ida

PS.: Ferdinand Kaineder hat uns 4% auch einen Blogbeitrag gewidmet, hier der Link dazu :) Die starken 4 

„Achtung Wallfahrer!“ oder wie zuerst die Zukunft und dann die Vergangenheit gefeiert wird….


Wo schaut er hin, der heilige Franziskus?

In die Zukunft seiner franziskanischen Familie?

In die Vergangenheit, die erst noch verstanden werden muss?

Oder in die Gegenwart?

Was sieht er?

Sieht er, wie ich dieses sehr bewegte Wochenende erlebt habe?

Hoffentlich.

Und hoffentlich hat er die gleiche Freude daran wie ich!

Also ich warne gleich, das wird ein langer Blogbeitrag! Erstens muss ich lange Zeit nachholen und zweitens gibt es viele viele Fotos und Ereignisse, die ich mit dir teilen möchte!

Wo ich so lange war? Tja, vergraben in einem Geschichtsskriptum (und für alle, die mir bei der Prüfung die Daumen gehalten haben: es ist eine zufriedenstellende 2 geworden 😃)… Und auch in Zukunft bin ich mehr oder weniger in Büchern und Skripten vergraben…aber nicht begraben 😆

So, jetzt aber zu den wesentlichen Dingen!


Am Freitag in der Früh machte ich mich auf den Weg nach Vierzehnheiligen. Vor mir lag eine Reise bei der ich fünf mal umsteigen musste, und mit meiner Cajon am Rücken zog ich los…bei allerschönstem Wetter!


In Prien am Chiemsee war erst mal Schluss, wir standen 90 Minuten. Süß finde ich die neue ÖBB-App, die einen regelmäßig informiert, dass es sein kann, dass man den Anschlusszug verpasst. Vor allem wenn es schon eine Stunde später ist als die Abfahrtszeit besagten Anschlusszuges….😜

In München habe ich dann eine Umsteigezeit von 1,5 Minuten hingelegt…in einem völlig überfüllten ICE. Egal. Ich hab ja meine Cajon dabei. Als Sitzgelegenheit wunderbar geeignet! 😊

Auf einmal verändert sich die Sprache…ups…ich bin ja in Deutschland🙂 nachdem ich noch ein wenig mit dem Schienenersatzverkehr gekämpft habe, bin ich schlussendlich doch mal angekommen! Um halb fünf ungefähr…


Und schnell schnell zur Musikprobe für die Erstprofess!


Samstag Morgen.

Der Gedenktag des hl. Georg, einer der vierzehn Nothelfer.


Um 10 begann sie dann, die Erstprofess von Sr. Veronika!


Von der Feier selber habe ich keine Fotos, aber unter diesem Link findest du welche —>

Erstprofess Sr. Veronika
Und hier ein Foto der „Münsteraner Novizinnen“ 😇 wiederum: back in black *smile*

Nach dem Festessen fanden Sr. Mareike (Novizin aus dem Kloster Reute) und ich Zeit, Vierzehnheiligen ein wenig zu erkunden…ein paar Impressionen:

Die Basilika ist eingerüstet…

…ohne Worte…

…die Erklärung zu diesem Wallfahrtsort…

…besagte Stelle…

…wer möchte beichten? Es hört garantiert niemand mit….

…auch Franziskaner gibt es hier…

…Gott sei dank hatten die eine Landkarte, damit ich mich mal orientieren konnte, wo auf dieser Welt ich mich eigentlich befinde! (Meine Deutschlandgeografie geht grad noch bis München…und wo Münster liegt weiß ich auch 😝)…


…wenn in Vierzehnheiligen ein Patronat gefeiert wird, hat der betreffende Heilige Urlaub und muss nicht anwesend sein……

…der schöne Garten der Franziskaner…

…tja…auch ohne Worte….


…abendliche Stimmung mit dem Kloster Banz…

…weils einfach nett ist…

Es war eine sehr schöne Zeit voller Begegnungen und spannenden Gesprächen…

Jede Gemeinschaft hat ihren eigenen „Stallgeruch“, und es ist interessant, die kleinen Unterschiede wahrzunehmen und zu vergleichen.

Und doch fahre ich immer wieder mit einem Gefühl der Dankbarkeit heim in meine Gemeinschaft, wo ich einfach hingehöre!

Sonntag früh machte ich mich wieder auf den Weg, um einige Erfahrungen reicher und einen Luftballon im Gepäck….

Ein letzter Blick:


Warum ein gelber Smileyluftballon mich begleitet? Nun, er hat schon eine lange Reise hinter sich….er ist extra aus Reute gekommen, besuchte Vierzehnheiligen und Vöcklabruck und wohnt jetzt in Ried….🤗🎈


Ignorier diese Gestalten in Hotpants aus Leder…die waren irgendwie witzig!

An dieser Stelle muss ich ein Zug-Gespräch wiedergeben:

Eine Frau, Mitte 20, lange blondierte Haare, Minirock usw. sprach mich an:

„Sie sind eine Nonne oder so was oder?“

Ich bejahte, war aber nicht auf die Antwort gefasst, die dann kam:

„Sie haben alles richtig gemacht!“

Nun ja, das hoffe ich auch, aber wenn das von einem Menschen wie ihr kommt, frag ich doch mal lieber nach dem Grund…

„Na ja, Sie machen ihr Glück nicht von irgendwelchen Männern oder anderen Menschen abhängig!“

Das ist mal eine Aussensicht, die mir selten unterkommt. Ich meine, ich höre öfter, dass ich mein Leben verschwende. Es ist auf jeden Fall ein interessanter Gedanke!

So. Und dann war ich wieder daheim, in Vöcklabruck, wo die nächste Feier anstand!

Die Feier zum 130. Todestag unserer  ersten Schwester, Sr. Franziska Wimmer!

Gefeiert haben wir in Maria Schöndorf…

…in der Kirche bunt dekoriert…

…der noch verhüllte Gedenkstein…

…da lachen wir noch über das Aprilwetter…


…die Feier beginnt bei Sonnenschein…..


…Sr. julia und Sr. Marciana enthüllen in der Feier den Gedenkstein…


…der Gedenkstein…


…eine Prozession über den Friedhof, vorbei an den vielen Schwesterngräbern….

…eine Zwischenstation mit Gebeten….

…der April schlägt zu….Ca. 3 Minuten später…

…die Prozession geht weiter zum Gebeinegrab…


…das Wetter…na ja…

…wieder im Trockenen beteten wir eine feierliche Vesper…


…den Konventen wurden die neuen Heftchen „Gebete der Gemeinschaft“ überreicht und die Schwestern hatten sichtlich Freude…


…danach wurden die Feierlichkeiten im Mutterhaus fortgesetzt….

Sr. Christine aus Amerika ist da!

Grund für uns Juniorinnen, uns um ein Selfie zu bemühen….

Noch einfacher ist das, wenn man das Lachen nicht mal stellen muss….😆

Hups, wir werden mehr!

Und eine ist schon erleuchtet….

Was? Nur zwei Selfies?

Wir bilden schnell Paare und machen das noch mal….

Im Vordergrund die beiden „Kindskepf“…

In der Mitte die Weltretter…

Und im Hintergund die Belehrende und die Belehrte….

😂


Und mit diesem zugegebenermaßen schon seltsamen und lustigen Foto verabschiede ich mich und hoffe, dass es irgendjemanden gibt, der den Blog soweit liest … 😇

Ich wünsche dir eine schöne Woche und bis bald!

PACE E BENE!

Sr. Ida

Von der wahrhaften Schimmelpilzfreude…

Ein Schritt.

Und noch ein Schritt. 

Und noch einer.

Eine Zeit der Umstürze.

Karwoche.

Die Fastenzeit geht ihrem Ende zu. 

Diese Fastenzeit war für mich wahrlich eine bewegte Zeit, in der ich aufpassen musste (und immer noch muss), dass ich angeschnallt bleibe! 

Nur so viel, mein Leben hat sich sehr verändert.

Ich bin nicht mehr in der Apotheke, was ich jetzt allerdings gerade mache, verrate ich noch nicht.

Aber mein Leben ist erstaunlicherweise schon sehr geordnet, und das verdanke ich zu einem großen Teil meiner Gemeinschaft.  

Und so möchte ich mich auch an dieser Stelle bei all meinen Mitschwestern bedanken, die mir in dieser nicht so ganz leichten Zeit zur Seite gestanden haben! Was wäre ich ohne meine Gemeinschaft….🤗

Und so geh ich zuversichtlich und dankbar Ostern entgegen!

Palmsonntag! Unser Franziskus bereitet sich auf die Ankunft von Jesus vor!

  
Ich natürlich auch🙂 und wie sehr hab ich die Palmbuschen – Segnung ähhhh Dusche genossen🙂

So, was war noch so in letzter Zeit?

Die neue Summa der Ordensgemeinschaften Österreich ist erschienen!

   
Sr. Elisabeth und  ich haben es auch hineingeschafft! Mei, ist das lang her, als ich jeden Tag diesen weißen Schleier trug….😇 

Außerdem möchte ich an dieser Stelle mal klarstellen, dass mein Name Sr. Ida ist. Mein vollständiger Ordensname ist zwar Sr. Maria Ida, das Maria wird aber nicht gesprochen. Ida ist nicht zu kurz 🙄😊

 
Auch ein Zitat unserer ersten Schwester der Gemeinschaft hat es hineingeschafft!

„…nur allein das Vertrauen auf den Herrn ist uns Stütze und Halt.“

Sr. Franziska Wimmer 

  

Das Jahr der Orden ist ja vorbei…jetzt haben wir das Jahr der Barmherzigkeit!

Dem Erzbistum Köln verdanke ich eine tolle Box voller Postkarten mit Zitaten von Papst Franziskus!

    

 
Danke dafür! Diese Karten gibt’s übrigens zum bestellen! Hier der Link! 

  
Wenn der Himmel offen ist….

   

…bemühen sich junge Schwestern, besonders fromm dreinzuschauen 🤓😅

 
So. Jetzt zum wesentlichen Teil.

„Schimmelpilzfreude“.

Dieses Wort ist eindeutig eine „Konvent – Ried – Junioratsschwestern – Neuschöpfung“.

Es gibt Phänomene in einer Gemeinschaft, in einer Familie, in Freundschaften, eigentlich im menschlichen Leben, die nicht wirklich einen Namen haben. 

Es gibt zum Beispiel eine Freude, die man nur selber hat.

Niemand sonst versteht sie.

Ich möchte das anhand eines  Beispieles erklären und dann zur Namensgebung kommen:

Wie du vielleicht weißt, oder nicht weißt, ich bin gelernte Gärtnerin. 

Und auch wenn ich diesen Beruf nicht mehr ausübe, bleibe ich es irgendwie.

Sr. Julia, die zweite Junioratsschwester in meinem Konvent, hat für die Firmlinge in ihrer Pfarre Kresse in kleine Tontöpfchen angebaut.

Und diese keimte.

Und ich hatte meine größte Freude damit, als ich die kleinen Keimwurzeln entdeckte, die ihren Weg aus der Samenschale bahnten, die erste Spitzen der Blätter….*seufz*

Nur hatte ich allein meine  Freude damit. Irgendwie hat niemand sonst meine Begeisterung geteilt. 

Komisch oder?

Etwas später erzählte mir Sr. Julia belustigt, dass ich sie an eine Situation erinnert habe, die ihr kurz zuvor passiert ist.

Dazu sollte man wissen, dass sie im Erstberuf Biotechnologin ist.

Im Kühlschrank in der Pfarre, in der sie arbeitet, stand eine Flasche naturtrüber Apfelsaft.

Und der war schimmlig. 

Laut Sr. Julia wunderbar anzusehen, fast wie aus dem Schulbuch.

Ihre Freude hat auch niemand verstanden.

Der Schimmelpilz verschwand im Abfluss….

So. Jeder kennt  solche Situationen oder? 

„Schimmelpilzfreude“.

Und damit möchte ich diesen Blogbeitrag schließen 😜

Ich wünsche dir eine gesegnete Karwoche und ein gutes Zugehen auf Ostern!

Pace e bene!

Sr. Ida  

MUT (ter) sein…im Kloster

Diesen Blogbeitrag schreibe ich nun zum zweiten Mal. Denn ich war fast fertig und auf einmal war alles wieder leer. Tja. Also fang ich noch mal an 😇

Der heilige Franziskus schreibt in der Regel für Einsiedeleien, dass die Brüder höchstens zu viert leben sollen. Jeweils zwei der Brüder übernehmen die Rolle der Mutter, und die anderen beiden die der Söhne.

Auch wenn das bei Franziskus einen praktischen Hintergedanken hat, bin ich trotzdem überzeugt, dass wir auch ganz viel anderes daraus lernen können.

Einander Mutter sein.

Ich erlebe das in meiner Gemeinschaft sehr stark im Moment.

Und bin dafür sehr dankbar.

Mutter sein kann man auf vielerlei Weise.

Im Gebet.

Mit Ermutigung.

Im zuhören.

Indem man mit jemanden ernste Dinge auch einmal mit ein wenig Humor anschaut.

Mit gutem Rat.

Im einfachen Da-Sein.

Ich denke, gerade im Jahr der Barmherzigkeit braucht es wieder mehr Mütter.

Unabhängig von Alter und Geschlecht 😋 (by the way, Franziskus hat für seine Brüder geschrieben!)

Und, wichtig:

Mutter sein heißt nicht „bemuttern“!

Und so möchte ich mich an dieser Stelle bei meiner Gemeinschaft bedanken, die mich trägt, im Gebet begleitet und mit zur Seite steht!

Wobei die Grenzen der Gemeinschaft oft weit gefasst sind.

Sind wir nicht alle, die wir füreinander beten, eine Gemeinschaft?


So, was tut sich alles in meinem Leben?

Viel, ein bisschen mehr als mir lieb ist…😏

Wir hatten wieder Junioratstreffen!

„Franziskanerinnen gehen nicht unter, auch wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht!“

Zitat Sr. Johanna. Danke für deine prophetischen Worte! 😆😇

Mit Schwung ins Ordensleben….

Die Rieder Juniorinnen🙂

Thema war unter anderem natürlich das Jahr der Barmherzigkeit.

Es war interessant, nachzuspüren was das Wort eigentlich aussagt. Denn im normalen Sprachgebrauch ist es eindeutig nicht!

Was heißt es für dich? Bin gespannt, hinterlasse einfach einen Kommentar am Ende des Beitrags!

Und dann war da noch die Spirinight in Saalfelden …

Nachdem ich schon früher in Salzburg war, konnten wir schon früher losfahren.

Wir. Das sind zwei junge Benediktiner (ja, sowas gibt’s auch noch 😊) vom Stift St. Peter in Salzburg und ich.

Und warum sind wir früher losgefahren?

Richtig, um eine Wallfahrt zu machen …⛪️ nach Maria Alm.

Hier ein Bild der Kirche:

Wunderbares Wetter und BERGE!🏔


Und ein bisschen Schnee….🌨

Der Kirchturm ist fast so hoch wie der Dom in Salzburg…

Die beiden planten, die Vesper, also das Abengebet, in der Friedenskapelle zu beten. Auf dem Weg dorthin kamen wir am „WALK OF FAME“ vorbei.

Wir waren jetzt auch da 🏃🏻😆

Der Aufstieg zur Friedenskapelle.

Tja. Schuhe mit keinem Profil. Schnee. Festgestampft. Einen Berg hinauf.

Leider hab ich kein Bild vom Weg. Auf jeden Fall machten wir uns durchaus Sorgen, wie wir da wieder heil hinunterkommen.

Schlagzeeilen wie „Ordensjugend abgestürzt auf dem Weg zur Kirche“ motivierten uns zur Vorsicht🙂

Aber oben angekommen, begutachteten wir erst mal die Kapelle, die dem Bruder Klaus geweiht ist. Sie ist sehr schön.

Nach der Vesper, die wir ganz modern von unseren Handys gebetet haben (gut, dass die Stundenbuch-App die franziskanische und benediktinische Tradition ein wenig zusammenfügt…) begaben wir uns zum Abstieg…

Ahja, habe ich schon erwähnt, dass die Vesper sehr schön war? 👍🏼😇

So. Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet. Und nichts ist passiert. Ich hab mich einfach quergestellt, mich am Seil festgehalten und bin hinuntergerutscht. Easy. 😎 so unspektakulär….

Nach einer Kaffeepause begaben wir uns dann zur HTL, wo die Spirinight stattfand.


Ich hatte eine offene Station mit einem Priester, der letztes Jahr erst geweiht wurde.

„Mein Weg im Glauben“


Wir wurden sehr viel gefragt, zur Berufung, ob ich immer meinen Schleier tragen muss, wie das ist mit dem Priestern, ob es besser wäre wenn sie heiraten, warum Schwestern keine Familie gründen….usw. Es war sehr bunt gemischt und ein reger Austausch …


Um kurz vor 23 Uhr begann der Abschluss für die Firmlinge, und nachdem jeder einzelne gesegnet worden ist, machten sich alle langsam aber sicher auf den Heimweg…

Noch ein Foto mit Jenny, die mich eingeladen hat 😆

Es war schön, die über 400 Jugendliche zu sehen, die sich dafür entschieden haben, sich firmen zu lassen.

Der Glaube lebt!

So, und damit verabschiede ich mich erst mal wieder…

Ahja. Falls du Instagram hast: #followme🙂🙂

(Taufrischunterwegs oder Sr. Ida)

Spannen wir gemeinsam ein Netz des Gebetes, damit wir zu einer Gemeinschaft werden!

Pace e bene!

Sr. Ida