Jung, bunt, laut, zahlreich… gläubig und hungrig nach #MEHR2017 und holy fascination!

Eine grosse Halle, bunt durch zahlreiche Lichteffekte, 10 000 Menschen, die laut mitsingen.

22

 

Das ist nicht der Schauplatz eines Rockkonzertes.

Etwas ähnliches. Aber doch anders.

Denn die Menschen singen mit vollem Herzen für Gott.

Ja, du hast richtig gelesen.

Auch die Zahl stimmt.

10 000.

Und sie beten.

Alle.

Das war die MEHR 2017, die Gebetshaus Konferenz in Augsburg!

23.jpg

Ich möchte dir nur sagen, bevor du weiterliest: Wenn du Gott kennst, wird nichts, was ich schreibe, dir jetzt seltsam vorkommen. Wenn du Gott noch nicht kennengelernt hast: Manche Dinge, die ich schreibe, kannst du wahrscheinlich nicht verstehen. Macht nichts. Wer weiß? Vielleicht wächst in dir ja die Sehnsucht, den Gott kennenzulernen, der dich unendlich liebt, dich geschaffen hat und der für dich ganz persönlich seinen eigenen Plan hat! Ich wünsche es dir!

Eine dichte Zeit liegt hinter mir.

Viel ist passiert. Vieles, was ich nicht gar nicht fassen kann.

Die MEHR ist eine Konferenz, in der durchgehend Lobpreis und Gebet erklingt, unterbrochen von Vorträgen von verschiedenen Personen wie Dr. Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg), P. Raniero Cantalamessa (Vatikan), Ben Fitzgerald (Godfest Ministrier), Walter Heidenreich (FCJG Lüdenscheid).

Eine Zeit für Gott.

Ganz ehrlich?

Ich werde in diesem Blogbeitrag nur einen Bruchteil der Stimmung beschreiben können.

Gebetsatmosphäre können keine Bilder oder Videos bezeugen.

Wenn alle beten, ist das Gebet zum greifen nah!

Holy fascination!

„Du hast die Fähigkeit, fasziniert zu sein!“ (Johannes Hartl)

„Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der eine Erfahrung mit Gott gemacht hat, und dann sagt: Ja, eh ganz okay…“ (Johannes Hartl)

Fasziniert von Gott.

Ich bin auch noch sehr fasziniert. So sehr, dass ich nicht einmal eine Struktur für diesen Blogbeitrag habe.

Mein Herz ist voll!

Voll von Gott.

In einer Pause auf dem Weg nach draussen sagte ein mir unbekanntes Mädchen hinter mir zur Begleiterin: „Es ist schön, sich wieder mal erlauben zu dürfen, einfach zu sein.“

Der Satz klang in mir nach, so sehr, dass ich ihn mir dann aufgeschrieben habe.

Warum müssen wir es uns erlauben, zu sein?

Als gläubige Menschen?

Zu viele Menschen, die nicht an Gott glauben? Die mit Gott nur die katholische Kirche verbinden und dabei vergessen, dass die katholische Kirche nicht die Religion ist? Zu viele, die einen belächeln, wenn man seinen Glauben bekennt? Psst, ich bin Christin, und ich gehe sogar in die Kirche und bete, aber das darf ja niemand wissen?

Es ist Zeit, aufzustehen vom Schlaf!

Die Botschaft wieder in die Welt bringen, und den Menschen von Jesus erzählen.

Denn du wirst geliebt. Du bist ein „unnötiges Luxusprodukt Gottes“, ein Wunsch, den er sich erfüllt hat!

10 000 Menschen bei der Konferenz, und unzählige am Livestream und Radio stehen dafür, dass der Glaube nicht tot ist!

Und eines muss ich noch sagen…die Leute waren normal!

Von der gefärbten Blondine mit unechten Wimpern bis zum Nerd, vom Hiphopper bis zum alternativen Kleidungsstil, von Ordenschristen bis zu Typen mit Harley Davidson T-Shirts, alles war vertreten! Christen erkennt man scheinbar doch nicht an der Kleidung…sondern daran, wie sie leben und wie sie reden!

„Über den Wolken scheint immer die Sonne. Wenn du die Sonne nicht sehen kannst, bist du einfach zu tief unten!

Und wenn alle Menschen sich die Augen ausstechen lassen würden und blind wären, gäbe es die Sonne immer noch, auch wenn sie sie nicht sehen.

Und wenn noch so viele Menschen Gott nicht sehen können, das ändert NICHTS an der Existenz Gottes!“ (nach Johannes Hartl)

1.jpg

Wir müssen nichts tun für unsere Erlösung, Jesus hat uns erlöst.

„Es gibt keine andere Reaktion auf die Offenbarung Gottes als Gott anzubeten!“

„Dass so viele Leute hier für Jesus zusammenkommen, ist das kein Grund für Faszination?“

P. Raniero Cantalamessa OFMCap

Lobpreis.

Lieder, mit den Instrumenten der heutigen Zeit, zur Ehre Gottes.

Ein Video, damit du dir das vorstellen kannst:

Link zum Video

Neben dem Mehr-Auditorium (ebendiese Halle, wo der Lobpreis stattfand) gab es noch die Mehr-Plaza, mit dem Gebetshausshop, viele Stände von verschiedensten Organisationen, und den Ess-Bereich. Im anderen Teil der Messe Augsburg war die Kinderbetreuung, der Teenstrack, die Kinder-Mehr sowie ein Raum für Stille und Beichtmöglichkeit untergebracht.

In der Mehr-Plaza fanden viele Begegnungen statt, ich möchte jetzt einfach ein paar Fotos teilen. Ich war übrigens mit 3 Franziskanern und einer kleinen Gruppe unterwegs.

Am Anfang der Konferenz bekamen wir alle den Auftrag, ein Selfie zu machen. Brav ausgeführt 😉

6.jpg

Br. Rufino und ich unterstützen mit einer Postkarte mit Ermutigung verfolgte Christen:

7.jpg

Endlich, endlich unser Papst-Selfie 😉2

…und wir unterstützen den Papst auch…zumindest spontan mit einem Tatoo 😉

4.jpg

Das letzte Selfie im Auditorium:

19.jpg

Selfie vor der Halle mit der ganzen Gruppe inklusive interessanter Gesichtsausdrücke…

20.jpg

Und weil ich das Foto irgendwie künstlerisch wertvoll finde, und es für unsere gefrorenen Zehen steht, P. Darius beim Eiskratzen 😉

5

Vieles habe ich nicht auf Foto, vor allem nicht die interessanten Begegnungen.

Wie zum Beispiel mit einem jungen Priester, der auf mich zukam, mir die Hand gab, „Salzburg“ sagte, ich bestätigte mit „Salzburg“, und er war wieder weg. Ähm. Ja. Ich habe keine Ahnung, wer er war…vielleicht warst du dabei und weisst es? Er hatte eine Lorettoweste an, mit der Aufschrift „neues Feuer braucht das Land“ 😉

Ich komme jetzt zum Abschluss. Jetzt ist etwas anderes dran. Ruhe, Schlaf (hab ich erwähnt, dass der etwas zu kurz gekommen ist? Wir sind immer so 23 Uhr ins Quartier gefahren…und bis man dann wirklich mal im Bett liegt, das kann dauern 😉 ) und Vorbereitung auf die Arbeit und die Schule.

Der Alltag fängt wieder an!

Und so schliesse ich mit einem Zitat von Weihbischof Florian Wörter (Predigt):

„Wir gehen anders von dieser Mehr weg, als wir gekommen sind. 

Und wir lassen uns nicht runterziehen!

Der Alltag kann schön sein.

Doch mit Gott ist er wunderbar!!“

In diesem Sinne,

Pace e bene!

Sr. M. Ida

Ps: an alle, die mich auf der Mehr auf meinen Blog angesprochen haben und sogar gesucht haben, an dieser Stelle ein besonderer Gruß! 😉

3 Kommentare

  1. Johannes Martin · Januar 8, 2017

    Wieder ein sehr schöner Bericht liebe Schwester. Ich kann mir alles vorstellen und wäre gerne bei so etwas dabei.
    Leider schon zu alt und muß meine Frau pflegen. Da sind solche Berichte und vor allem solche Menschen wie Sie eine große Hilfe. In diesem Sinne vielen Dank und liebe Grüße. Vielleicht schreiben Sie mir einmal eine Mail.

    Gefällt 1 Person

    • Sr. Ida · Januar 8, 2017

      Lieber Johannes, dazu bräuchte ich eine Email Adresse 🙂

      Liken

  2. emmauspilger · Januar 9, 2017

    Danke für den Bericht.
    „Niemand will die Unterschiede der Konfessionen leugnen oder aufheben, aber die Liebe akzeptiert den anderen und seinen Glauben“ (Johannes Hartl).

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s