Das ist alles so enttäuschend…

Ostern. Auferstehung. Dieser Jesus und seine Botschaft. Überhaupt die ganze Bibel. Das Leben aus dem Glauben. Das Beten für einander… und so weiter.

Enttäuschend.

Nein, nein.

Es ist nicht wie du glaubst.

Ich bin nicht vom Glauben abgefallen.

Ganz im Gegenteil.

Ich bin noch ganz in der Osterzeit zu Hause.

Aber ich bin enttäuscht.

Ent – täuscht.

So im Alltag, da täusch ich mich oft.

Ich täusch mich in anderen Menschen, ich täusch mich, dass ich glaube, alles allein zu können, ich täusch mich im Glauben… Wer nicht?

Und doch ist so manch „Enttäuschung“ was Gutes.

Schliesslich haben wir nach der erfahrenden Enttäuschung wieder einen realistischen Blick auf die Wirklichkeit.

Wir sind ent – täuscht.

Und wenn ich das mit Ostern verbinde, dann würde ich mir viel mehr enttäuschte Menschen wünschen.

Menschen, die die Täuschung in ihrem Leben erkennen.

Und die die Realität erkennen.

Jesus ist auferstanden. 🔝😇🙏🏻


Und nachdem bald Pfingsten ist, bete mit mir um viel Heiligen Geist und viele Enttäuschungen! 🕊🕊🕊🕊🕊

Ja die Osterzeit… brennende Osterkerzen, Halleluja – Antiphonen beim Stundengebet (diese werden zwischen den Psalmen beim Morgen- und Abendgebet gebetet) und viel herumgeblätter im Christuslob, unserem Stundenbuch. Die Botschaft geht mit, in dem Alltag.

Der Alltag ist ein gutes Stichwort!

Bei mir ist viel los zu Zeit!

Arbeit im Hort, im Haus Lea, lernen in der Schule, verschiedene Sitzungen, SpiriNight, Nachtpilgern in Salzburg, Weltgebetstag um geistliche Berufungen, Jugendvesper… Fad wird mir nicht! 😅

Ich denke, ich werde einen kleinen Fotoeinblick von der letzten Zeit hier posten, da musst du nicht so viel lesen!

Ah, die Bilder sind nicht ganz dem Datum nach chronologisch, aber egal 😉

Weltgebetstag für geistliche Berufungen in Attnang, mit dem Thema SEI MUTIG 💪🏻…

…das Percussion-Team ist ready 🎶🥁…

…und unsere gute Laune auch! 😂 …

…anderer Schauplatz: Nachtpilgern in Salzburg, veranstaltet von den verschiedenen franziskanischen Ordensgemeinschaften…

…gemeinsam unterwegs in der Stadt, dem Kreuz folgend 👣👣👣👣✝️…

…Blick auf die Stadt mit Licht…

…und im Dunkel vom Kapuzinerberg…

…unser erster Konventausflug zu zweit nach St. Florian am Florianitag…

…da steht, das ist ein schönes Fotomotiv…na gut, dann fotografieren wir halt 📸 …

…ich wollte „nur“ meine Flasche anfüllen 💦💦💦😆…

…weiter ging es nach Lorch, wo wir so halb zufällig ziemlich viele „freundliche Männer in braunen Kutten„ getroffen haben…

…und wir haben den Osterhasen gefunden 🐰…

…“VOLL DAS LEBEN“ war das Motto der letzten Jugendvesper, dazu die Give-aways, Steine mit der Erinnerung „Wähle das Leben!“…

…nur ein paar Jugendliche…(Und ich beim Fotografieren😅)…

…Blick aus der Bank…

…und weils so schön ist noch einmal!…

…und zum Abschluss ein Foto der aktuellen Ordensjugend, versammelt um meine Hängematte!

Das war eine kleine Fotoreise, und natürlich gibt es immer nur Fotos von den besonderen Dingen, vom Alltag gibt es nie viele Fotos.

Und in all der Aktivität, in all dem unterwegs-sein, in all der Action wirkt der Segen Gottes! Und manchmal enttäuscht er eben auch…

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte an dich:

Bete mit mir für meine Gemeinschaft, den Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Heute ist der Sterbetag unseres Gründers Sebastian Schwarz (+ 14. Mai 1870). Bete für uns Schwestern, dass wir den Gründungsauftrag unserer Gemeinschaft, „mit Christus an der Seite der Menschen“ gut leben können! 🙏🏻🙏🏻🙏🏻

Wir Franziskanerinnen von Vöcklabruck sind berufen,
das Mitleid Gottes sichtbar zu machen und zu helfen
„mit allem, wessen der andere bedarf und womit wir können“
(Sebastian Schwarz)

Und so verabschiede ich mich wieder, bedanke mich für dein Zeit-nehmen zum Lesen und wünsche dir Gottes reichen, enttäuschenden Segen!

Pace e bene!

Sr. M. Ida

Ps.: Mein besonderer Gruß geht an dieser Stelle noch an alle, die mich in letzter Zeit auf meinen Blog angesprochen haben! Freut mich immer wieder! 🔝👍🏼😂

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Ein Kommentar

  1. Johannes Martin · Mai 14

    Liebe Schwester Ida, habe gerade Ihren Bericht gelesen und mich sehr darüber gefreut. Sie beschreiben alle so schön und ich bin ganz angerührt davon. Ich freute mich, so viele junge und frohe Schwestern zu sehen. Bleiben Sie und alle Ihre Mitschwestern so wie Sie sind. Die Welt oder besser gesagt WIR brauchen Sie. Gott möge Sie segnen . Ich freue mich schon auf den nächsten Bericht ! Herzliche Grüße und eine gute Zeit.

    Gefällt 1 Person

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