MUT (ter) sein…im Kloster

Diesen Blogbeitrag schreibe ich nun zum zweiten Mal. Denn ich war fast fertig und auf einmal war alles wieder leer. Tja. Also fang ich noch mal an 😇

Der heilige Franziskus schreibt in der Regel für Einsiedeleien, dass die Brüder höchstens zu viert leben sollen. Jeweils zwei der Brüder übernehmen die Rolle der Mutter, und die anderen beiden die der Söhne.

Auch wenn das bei Franziskus einen praktischen Hintergedanken hat, bin ich trotzdem überzeugt, dass wir auch ganz viel anderes daraus lernen können.

Einander Mutter sein.

Ich erlebe das in meiner Gemeinschaft sehr stark im Moment.

Und bin dafür sehr dankbar.

Mutter sein kann man auf vielerlei Weise.

Im Gebet.

Mit Ermutigung.

Im zuhören.

Indem man mit jemanden ernste Dinge auch einmal mit ein wenig Humor anschaut.

Mit gutem Rat.

Im einfachen Da-Sein.

Ich denke, gerade im Jahr der Barmherzigkeit braucht es wieder mehr Mütter.

Unabhängig von Alter und Geschlecht 😋 (by the way, Franziskus hat für seine Brüder geschrieben!)

Und, wichtig:

Mutter sein heißt nicht „bemuttern“!

Und so möchte ich mich an dieser Stelle bei meiner Gemeinschaft bedanken, die mich trägt, im Gebet begleitet und mit zur Seite steht!

Wobei die Grenzen der Gemeinschaft oft weit gefasst sind.

Sind wir nicht alle, die wir füreinander beten, eine Gemeinschaft?


So, was tut sich alles in meinem Leben?

Viel, ein bisschen mehr als mir lieb ist…😏

Wir hatten wieder Junioratstreffen!

„Franziskanerinnen gehen nicht unter, auch wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht!“

Zitat Sr. Johanna. Danke für deine prophetischen Worte! 😆😇

Mit Schwung ins Ordensleben….

Die Rieder Juniorinnen 🙂

Thema war unter anderem natürlich das Jahr der Barmherzigkeit.

Es war interessant, nachzuspüren was das Wort eigentlich aussagt. Denn im normalen Sprachgebrauch ist es eindeutig nicht!

Was heißt es für dich? Bin gespannt, hinterlasse einfach einen Kommentar am Ende des Beitrags!

Und dann war da noch die Spirinight in Saalfelden …

Nachdem ich schon früher in Salzburg war, konnten wir schon früher losfahren.

Wir. Das sind zwei junge Benediktiner (ja, sowas gibt’s auch noch 😊) vom Stift St. Peter in Salzburg und ich.

Und warum sind wir früher losgefahren?

Richtig, um eine Wallfahrt zu machen …⛪️ nach Maria Alm.

Hier ein Bild der Kirche:

Wunderbares Wetter und BERGE!🏔


Und ein bisschen Schnee….🌨

Der Kirchturm ist fast so hoch wie der Dom in Salzburg…

Die beiden planten, die Vesper, also das Abengebet, in der Friedenskapelle zu beten. Auf dem Weg dorthin kamen wir am „WALK OF FAME“ vorbei.

Wir waren jetzt auch da 🏃🏻😆

Der Aufstieg zur Friedenskapelle.

Tja. Schuhe mit keinem Profil. Schnee. Festgestampft. Einen Berg hinauf.

Leider hab ich kein Bild vom Weg. Auf jeden Fall machten wir uns durchaus Sorgen, wie wir da wieder heil hinunterkommen.

Schlagzeeilen wie „Ordensjugend abgestürzt auf dem Weg zur Kirche“ motivierten uns zur Vorsicht 🙂

Aber oben angekommen, begutachteten wir erst mal die Kapelle, die dem Bruder Klaus geweiht ist. Sie ist sehr schön.

Nach der Vesper, die wir ganz modern von unseren Handys gebetet haben (gut, dass die Stundenbuch-App die franziskanische und benediktinische Tradition ein wenig zusammenfügt…) begaben wir uns zum Abstieg…

Ahja, habe ich schon erwähnt, dass die Vesper sehr schön war? 👍🏼😇

So. Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet. Und nichts ist passiert. Ich hab mich einfach quergestellt, mich am Seil festgehalten und bin hinuntergerutscht. Easy. 😎 so unspektakulär….

Nach einer Kaffeepause begaben wir uns dann zur HTL, wo die Spirinight stattfand.


Ich hatte eine offene Station mit einem Priester, der letztes Jahr erst geweiht wurde.

„Mein Weg im Glauben“


Wir wurden sehr viel gefragt, zur Berufung, ob ich immer meinen Schleier tragen muss, wie das ist mit dem Priestern, ob es besser wäre wenn sie heiraten, warum Schwestern keine Familie gründen….usw. Es war sehr bunt gemischt und ein reger Austausch …


Um kurz vor 23 Uhr begann der Abschluss für die Firmlinge, und nachdem jeder einzelne gesegnet worden ist, machten sich alle langsam aber sicher auf den Heimweg…

Noch ein Foto mit Jenny, die mich eingeladen hat 😆

Es war schön, die über 400 Jugendliche zu sehen, die sich dafür entschieden haben, sich firmen zu lassen.

Der Glaube lebt!

So, und damit verabschiede ich mich erst mal wieder…

Ahja. Falls du Instagram hast: #followme 🙂 🙂

(Taufrischunterwegs oder Sr. Ida)

Spannen wir gemeinsam ein Netz des Gebetes, damit wir zu einer Gemeinschaft werden!

Pace e bene!

Sr. Ida

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