Wir feiern Geburtstag!!!

Juhu!!!

Nein, nicht meinen Geburtstag…

Sondern den Geburtstag eines Mannes, der mein Leben verändert hat.

Nein, nicht den Geburtstag von Jesus.

Der war ja schon.

Nein, heute möchte ich dir jemanden vorstellen:

Sebastian Schwarz bearb. rahmen.png

Das ist Sebastian Schwarz.

Geboren ist er am 14. Jänner 1809.

Wenn er da nicht geboren wäre, würde ich heute nicht so leben wie ich lebe.

Was dieser (alte) Herr mit mir zu tun hat?

Er ist der Gründer meiner Gemeinschaft, die der Franziskanerinnen von Vöcklabruck (ehemals Arme Schulschwestern vom Dritten Orden des Heiligen Franziskus Seraphikus zu Vöcklabruck).

Ich möchte ein paar Impressionen seines Lebens mit euch teilen:

Sebastian Schwarz, Gründer der Franziskanerinnen von Vöcklabruck

der franziskanische Mensch 

Ganz wie das Leben von Franziskus war das Leben von Sebastian Schwarz geprägt vom
beständigen Ausrichten nach dem Wort des Evangeliums und dem Bemühen, den
Fußspuren Jesu zu folgen (er war auch Mitglied des weltlichen Dritten Ordens).

der Familienmensch

Als 7. von 12 Kindern war ihm das Zusammenleben in der Familie nicht fremd.
Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm die Mutter die Führung der Familie und lehrte den Kindern einen lebendigen Glauben. Sebastian Schwarz hatte mit seinem Bruder
Caspar, später Bürgermeister in Freistadt, und seiner Schwester Franziska, die (ab 1871)
als Sr. Anna Salesia bei den Salesianerinnen lebte, engere Beziehungen.

der Priester

Nach den Volksschule, Hauptschule und dem Gymnasium entschloss er sich 1830 in das Priesterseminar einzutreten. Am 20. Juli 1833 wurde er zum Priester geweiht. 1934 trat er dann seinen Dienst als Kaplan in der Pfarre Mauthausen an, später wechselte er nach St. Magdalena. 1840 beginnt er das Benefiziat in Vöcklabruck. In seiner Arbeit als Seelsorger suchte Sebastian Schwarz in besonderer Weise die Begegnung mit den sozial benachteiligten Menschen seiner Gemeinde.

der Stifter/Gründer

Sebastian Schwarz hatte besonderes Mitleid mit den zahlreichen Kindern, die wegen der Armut ihrer Eltern keine Ausbildung und keinen sicheren Aufenthaltsort hatten.

So entschloss er sich eine Kinderbewahranstalt zu stiften, in welcher die Kinder eine umfassende Erziehung und eine Ausbildung des Herzens bekamen. Sebastian Schwarz wünschte sich, dass die Leiterinnen dieser Kinderbewahranstalt Ordensfrauen seien. So
kam ihm die Idee, einen eigenen Orden zu gründen. 1844 holte er sich die Erlaubnis vom
damaligen Bischof ein. Nach vielen Schwierigkeiten und Kämpfen legte am 5.
September 1850 Sr. Franziska (Juliane) Wimmer die Profess ab, dies ist gleichzeitig der Gründungstag der Gemeinschaft. Bald darauf entstanden weitere Filialen, wie Frankenburg 1858 und Ried 1860. (!!! RIED yeah! ich bin in einem ehrwürdigen Konvent :D)

der Prediger

Von Sebastian Schwarz sind zahlreicher Predigten erhalten, in denen unter anderem franziskanisches Gedankengut durchdringt. Er ermutigte die Menschen, Gott im Alltäglichen zu suchen, zum Beispiel in der Gestalt des Brotes, auch warnte er die Gläubigen davor, Jesus aus dem Blick zu verlieren und religiöse Pflichten als bloße
Gewohnheit zu erfüllen. Besonders wichtig war ihm der Aspekt des mit-leidenden Christus, Mitleid, das nicht nur eine emotionale Empfindung bleibt, sondern sich im
tatkräftigen Handeln zeigt.

Und zum Schluss ein Zitat, dass wir eigentlich auf Plakate drucken sollten und überall dort hinkleben sollten, wo es nötig ist:

„Unser Nebenmensch sei also Freund oder Feind, gläubig oder ungläubig, ein Jude oder ein Christ (oder Moslem), unser Landsmann oder ein Ausländer, ist er in Not, so sollen wir ihm unser Mitleid nicht versagen!“

Sebastian Schwarz

Wenn du noch mehr über die Geschichte meiner Gemeinschaft erfahren möchtest, kannst du  auf unserer Homepage weiterlesen –> Franziskanerinnen von Vöcklabruck (Geschichte)

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Pace e bene!

Sr. Ida 🙂

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